Klemm Kl 26

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Klemm L26
Klemm L26
Typ: Sportflugzeug
Entwurfsland: Deutsches ReichDeutsches Reich Deutsches Reich
Hersteller:

Leichtflugzeugbau Klemm

Erstflug: 1929
Produktionszeit: 1929–1936
Stückzahl: etwa 170

Die Klemm L 26 war ein ziviles Schul- und Sportflugzeug der Leichtflugzeugbau Klemm GmbH.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das Flugzeug wurde 1929 als Weiterentwicklung der Klemm L 25 entworfen. Die größte Änderung betraf den Einbau leistungsstärkerer Motoren, wobei Rumpf und Tragflächen größtenteils gleich blieben und nur für den Einbau der stärkeren Motoren modifiziert wurden. Die Motorisierung der L 26a V war ein hängender Vierzylinder-Reihenmotor Argus As 8 A-2 mit 95 PS (70 kW). Die meistgebaute L 26 e V wurde von einem Argus-As-8-A-3-Motor mit 120 PS angetrieben. Die dreisitzige Version hieß VL 26 und wurde ebenfalls mit verschiedenen Motoren ausgestattet. Gebaut wurden zwischen 1930 und 1936 etwa 170 Klemm L 26, von denen nur ein Exemplar den Zweiten Weltkrieg überstand, das heute nicht mehr existiert. Bekannt wurde die Maschine durch zahlreiche Rekordflüge von Ernst Udet und Elly Beinhorn.[1]

Technische Daten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Kenngröße Klemm L 26 e V
Besatzung 1
Passagiere 1
Länge 7,45 m
Spannweite 13,0 m
Höhe 2,05 m
Flügelfläche 20,0 m²
Leermasse 520 kg
max. Startmasse 900 kg
Reisegeschwindigkeit  ? km/h
Höchstgeschwindigkeit 175 km/h
Dienstgipfelhöhe 5400 m
Reichweite 515 km
Triebwerke ein Argus A-8 A-3 mit 88 kW (120 PS)

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Heinz J. Nowarra: Die deutsche Luftrüstung 1933–1945. Bernard & Graefe Verlag, Koblenz 1993, ISBN 3-7637-5464-4.

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Hanns Klemm geht neue Wege. In: FliegerRevue. Juli 2010, S. 56–59.