Klub Kosova Hamburg

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Albanischer Klub Kosova von 1977
Basisdaten
Sitz Hamburg
Gründung 1977
Farben rot-schwarz
Präsident Arton Mazrekaj
Erste Mannschaft
Trainer Thorsten Beyer
Stadion Sportplatz Dratelnstraße
Plätze 2500[1]
Liga Landesliga Hamburg, Staffel Hansa
2016/17 17. Platz (Oberliga Hamburg)

Der Albanische Klub Kosova von 1977 (albanisch: Klubi Futbollit Kosova) ist ein Sportverein aus Hamburg. Er wurde 1977 gegründet. Die Vereinsfarben sind Rot und Schwarz. Seine Heimspiele trägt der Verein auf dem Sportplatz Dratelnstraße aus.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Verein wurde 1977 von albanischen Einwanderern in Hamburg gegründet. Im Zuge der Vereinsgründung wurden mehrere Vereinsnamen vorgeschlagen, die von Prishtina über Emin Duraku bis zu Bajram Curri reichten, ehe der Vorschlag, den Verein Kosova zu nennen, angenommen wurde.[2]

Im Hamburger Fußball tritt der Verein seit 1993 an, als der Klub Kosova in der Kreisklasse, der untersten Liga Hamburgs, startete. Der Aufstieg in die Kreisliga gelang im ersten Jahr, doch nachdem sich der Verein 1996 zurückzog, musste er 1997/98 erneut in der Kreisklasse starten. Wiederum konnte der Klub Kosova direkt in die Kreisliga aufsteigen, in der er 12 Jahre lang bis 2010 verblieb. 2010 gelang schließlich der erstmalige Aufstieg in die Hamburger Bezirksliga, dem drei Jahre später als Meister der Süd-Staffel der Aufstieg in die Landesliga folgte. In den ersten beiden Jahren in der Landesliga spielte Kosova gegen den Abstieg, konnte diesen aber jeweils knapp verhindern. Im dritten Jahr gelang dem Klub Kosova dann der überraschende Aufstieg in die Oberliga Hamburg,[3] obwohl der Verein zu Saisonbeginn nur den neunten Platz als Ziel ausgerufen hatte.[4] Der Klub Kosova ist damit der erste albanisch geprägte Verein Deutschlands, der in die höchste Liga seines Landesverbandes aufstieg. Allerdings stieg man einer Saison direkt wieder ab.

Im Sommer 2015 machte der Verein Schlagzeilen, als der Hamburger Verband den albanisch geprägten Klub Kosova und den serbischen Verein FK Nikola Tesla in die Landesliga Hansa einordnete, woraufhin beide Vereine eine neue Staffeleinteilung forderten, da sie aufgrund der angespannten Lage zwischen Albanien und Serbien gewalttätige Ausschreitungen der Zuschauer fürchteten (wenige Monate zuvor wurde bereits das EM-Qualifikationsspiel zwischen Albanien und Serbien wegen Ausschreitungen abgebrochen). Der Verband lenkte daraufhin ein und versetzte den FK Nikola Tesla von der Hansa-Staffel in die Hammonia-Staffel, woraufhin der TSV Sasel gegen seinen Willen von der Hammonia-Staffel in die Landesliga Hansa versetzt wurde. Dagegen legte wiederum Sasel Protest ein, welcher stattgegeben wurde, so dass Sasel zurück in die Landesliga Hammonia kam. Somit spielten in der Spielzeit 2015/16 in der Landesliga Hansa (mit dem Klub Kosova) nur 15 Vereine, während in der Landesliga Hammonia (mit Nikola Tesla und dem TSV Sasel) deren 17 spielten.[5] In der Spielzeit 2016/17 spielte Kosova erstmals in der Oberliga Hamburg, konnte sich dort aber nicht halten und stieg umgehend wieder in die Landesliga ab.

Die zweite Mannschaft des Vereins spielte bis 2014 in der Kreisklasse, ehe der Aufstieg in die Kreisliga (8. Liga) gelang, in der die Mannschaft seither antritt.[6]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. [1]
  2. Klub Kosova 1977 e.V :: History. In: www.kf-kosova.de. Abgerufen am 28. September 2016.
  3. Sportnord. In: www.sportnord.de. Abgerufen am 28. September 2016.
  4. Sport-Mikrofon-Sonderheft 2015/16
  5. Sportnord. In: www.sportnord.de. Abgerufen am 28. September 2016.
  6. Sportnord. In: www.sportnord.de. Abgerufen am 28. September 2016.