TSV Sasel

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TSV Sasel
Vereinswappen
Basisdaten
Name Turn- und Sportverein
Sasel v. 1925 e.V.
Sitz Hamburg
Gründung 1925
Farben blau-weiß-rot
Website www.tsv-sasel.de
Erste Mannschaft
Trainer Daniel Zankl
Stadion Sportplatz Saseler Parkweg
Plätze n.b.
Liga Oberliga Hamburg
2016/17 1. Platz (Landesliga Hansa)
Heim
Auswärts

Der TSV Sasel ist ein Sportverein aus dem Hamburger Stadtteil Sasel. Neben Fußball bietet der Verein die Sparten Badminton, Ballet, Basketball, Handball, Judo, Karate, Tennis, Tischtennis, Turnen und Volleyball an.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Verein geht auf den im Frühjahr 1925 gegründeten SV Sasel zurück, dem sich im Jahre 1933 die Mitglieder des von den Nationalsozialisten verbotenen Arbeitervereins FTSV Sasel anschlossen. Im Dezember 1935 nahm der Verein seinen heutigen Namen an.

Fußball[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Im Jahre 1963 stieg der TSV in die seinerzeit viertklassige Verbandsliga Hammonia auf und schaffte den direkten Durchmarsch in die Landesliga. Dort folgte 1966 der Abstieg, nachdem die Saseler in der einer Entscheidungsspielrunde gegen die Harburger Vereine Borussia und Rasensport den Kürzeren zog. Drei Jahre später folgte der Abstieg in die Bezirksliga. Erst 1994 kehrte der TSV in höhere Ligen zurück und schaffte im Jahre 2001 die Rückkehr in die nunmehr Verbandsliga genannte höchste Spielklasse Hamburgs.

Nach einem dritten Platz in der Aufstiegssaison gelang 2003 der Aufstieg in die Oberliga Hamburg/Schleswig-Holstein, nachdem sich die Saseler in der Relegation gegen den TSV Kropp durchsetzen konnte. Für die Oberligaspiele musste der Verein auf den Schulsportplatz Alsterredder ausweichen, da der eigene Sportplatz Parkweg als Grandplatz nicht zugelassen war. Mit nur zwei Siegen und einer 0:8-Heimniederlage gegen die zweite Mannschaft von Holstein Kiel musste der TSV als Vorletzter sofort wieder absteigen.

Zurück in der Verbandsliga konnte der TSV im Jahre 2005 die Meisterschaft feiern. Wegen des aufwendigen Lizenzierungsverfahrens verzichtete der Verein jedoch auf den Aufstieg. Die erfolgreiche Mannschaft zerfiel daraufhin und stieg ein Jahr später in die Landesliga ab. Dort wurde die Mannschaft in der Saison 2010/11 Dritter der Hansa-Staffel und setzte sich im Entscheidungsspiel um den Aufstieg in die Oberliga Hamburg im Elfmeterschießen gegen den FC Elmshorn durch. Die Saison 2011/12 schloss der TSV Sasel jedoch als abgeschlagenes Tabellenschlusslicht mit nur zehn Punkten und 100 Gegentreffern ab. Lediglich ein Saisonspiel konnte gewonnen werden. Nach zwei siebten und einem sechsten Platz in der Landesliga stand der Verein zur Winterpause 2015/16 auf dem ersten Tabellenplatz der Landesliga Hammonia, verpasste die Rückkehr in die Oberliga Hamburg am Saisonende als Tabellendritter jedoch. In der Spielzeit 2016/17 wurde Sasel Meister der Landesliga und stieg wieder in die Oberliga auf.

Persönlichkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Hardy Grüne: Legendäre Fußballvereine - Norddeutschland. AGON-Sportverlag, Kassel 2004, ISBN 3-89784-223-8, S. 146.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]