Knallzeuge

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche
QS-Recht

Dieser Artikel wurde wegen formaler und/oder sachlicher Mängel in der Qualitätssicherung Recht der Redaktion Recht zur Verbesserung eingetragen. Dies geschieht, um die Qualität von Artikeln aus dem Themengebiet Recht auf ein akzeptables Niveau zu bringen. Hilf mit, die inhaltlichen Mängel dieses Artikels zu beseitigen, und beteilige dich an der Diskussion! (+)
Begründung: Herkunft des Begriffs und einschlägige Quellen fehlen. --House1630 (Diskussion) 09:32, 19. Jul. 2016 (CEST)

Ein Knallzeuge wird in der Rechtssprache eine natürliche Person genannt, die angibt, einen bestimmten Vorgang, der außerhalb ihres Sichtbereiches lag, gesehen zu haben, tatsächlich jedoch erst durch die Geräuschentwicklung eines Geschehnisses (z. B. der Knall bei einem Verkehrsunfall) auf dieses aufmerksam wurde und hingesehen hat und somit nicht Zeuge des eigentlichen Geschehnisses (Unfall, Einbruch, Raub etc.) und dessen vorhergehende Entwicklung wurde.[1][2]

So dreht sich der Knallzeuge z. B. bei einem Raubüberfall erst nach dem Geräusch, welches bei einer Schussabgabe entsteht, um, ist aber dennoch davon überzeugt, den Hergang des Überfalls gesehen zu haben.

Siehe auch[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Wiktionary: Knallzeuge – Bedeutungserklärungen, Wortherkunft, Synonyme, Übersetzungen

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Strafrecht für alle Semester: Besonderer Teil, Michael Heghmanns, Springer-Verlag Berlin Heidelberg 2009 S. 530 ISBN 978-3-540-85313-8
  2. Erfolgreich Vernehmen: Kompetenz in der Kommunikations-, Gesprächs- und Vernehmungspraxis, Klaus Habschick, KHK a.D., C.F. Müller Verlag Heidelberg 3. neu bearbeitete und erweiterte Auflage 2012 S. 335
Rechtshinweis Bitte den Hinweis zu Rechtsthemen beachten!