Kommunität

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Unter einer Kommunität (von lat. communitas, Gemeinschaft, Gemeinwesen) wird im Christentum meist eine geistliche Gemeinschaft verstanden. Kommunitäten verschiedener Art gibt es in vielen Konfessionen des Christentums. Seine Wurzeln hat das Konzept der Vita communis im frühchristlichen Zönobitentum.

Allgemeines[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Kommunitäten können konfessionell gebunden oder auch überkonfessionell sein. Der Begriff Kommunität wird für verschiedene Formen verwendet, zum Beispiel:

  • für Gemeinschaften, die nur aus Männern, nur aus Frauen bestehen oder auch solche, die Mitglieder beiderlei Geschlechts oder auch Familien aufnehmen
  • für Gemeinschaften mit einem gemeinsamem Wohnsitz (Kloster, Konvent, Stift, Abtei, Priorat, Beginenhaus usw.), gelegentlich auch für solche, in denen die Mitglieder jeweils an ihrem eigenen Wohnort leben und arbeiten
  • für Gemeinschaften, deren Mitglieder zwar an einem gemeinsamem Sitz leben, jedoch an unterschiedlichen Orten arbeiten
  • eine Sonderstellung nehmen die auf Bruderhöfen lebenden Hutterer ein. Diese täuferische Kirchengemeinschaft lebt prinzipiell gemeinschaftlich. Ähnlich verhält es sich bei den Bruderhöfern.

Strukturen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Kommunitäten haben zumeist eine klare Organisationsstruktur und Leitung. In welcher Form Ordensgelübde oder Versprechen abgelegt werden, hängt von der jeweiligen Rechts- und Lebensform der Gemeinschaft ab.

Siehe auch[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Franziskus Christoph Joest: Die Landschaft der evangelischen Kommunitäten. In: Ordenskorrespondenz, Jg. 58 (2017), Heft 1, S. 14–22.
  • Evangelische Kirche in Deutschland: Verbindlich leben. Kommunitäten und geistliche Gemeinschaften in der Evangelischen Kirche in Deutschland (= EKD-Texte, Nr. 88), 2007; darin: Evangelische Kommunitäten und geistliche Gemeinschaften in Geschichte und Gegenwarta) Zum Sprachgebrauch.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]