Kreuth (Eslarn)

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Zur Navigation springen Zur Suche springen
Kreuth
Markt Eslarn
Koordinaten: 49° 34′ 1″ N, 12° 33′ 0″ O
Einwohner: 78 (31. Dez. 2012)[1]
Postleitzahl: 92693
Vorwahl: 09653
Häuser in Kreuth
Häuser in Kreuth

Kreuth (oberpfälzerisch: "Kreith") ist ein Gemeindeteil des bayerischen Marktes Eslarn im Landkreis Neustadt an der Waldnaab im Regierungsbezirk Oberpfalz. Der Weiler ist landwirtschaftlich geprägt.

Kreuth liegt etwa 1,9 km östlich und 1,4 km südlich von Eslarn Zentrum entfernt.[2]

Fundort[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Am 12. Oktober 2005 wurde beim Sägewerk Schmidt in Kreuth (TK 6441, NO 68-31, Fl.Nr. 1180), bei Grabungsarbeiten ein Silexabschlag aus Jurahornstein ergraben. Das Stück wurde von einer Knolle abgeschlagen und ist unretuschiert. Der Abschlag stammt möglicherweise aus dem ausklingenden Spät-Paläolithikum (nach Schönweiß), könnte aber auch mesolithisch sein. Die Größe ist 2,6 × 5,3 cm.[3]

Einwohnerentwicklung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Zum Stichtag 23. März 1913 (Osterfest) wurde Kreuth als Teil der Pfarrei Eslarn mit 15 Häusern und 94 Einwohnern aufgeführt.[4] Am 31. Dezember 1990 hatte Kreuth 55 Einwohner und gehörte zur Pfarrei Eslarn.[5]

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Historischer Atlas von Bayern, Bayerische Akademie der Wissenschaften. Kommission für Bayerische Landesgeschichte, Seite 120[6]
  • Müllers großes deutsches Ortsbuch 19. 1977 Friedrich Müller, Joachim Müller, Post- und Ortsbuchverlag Postmeister a. D. F. Mueller, 1977 - 1060 Seiten 222 und 497[7]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Commons: Kreuth – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Touristinformation, Rathaus Eslarn, Stichtag: 31. Dezember 2012
  2. Eintrag auf Strassenkatalog
  3. Geschichte und Fotografien
  4. Antonius von Henle (Hrsg.): Matrikel der Diözese Regensburg. Verlag der Kanzlei des Bischöflichen Ordinariates Regensburg, 1916, S. 326
  5. Manfred Müller (Hrsg.): Matrikel des Bistums Regensburg. Verlag des Bischöflichen Ordinariats Regensburg, 1997, S. 161
  6. Teil Altbayern, Bände 39-40
  7. Müllers großes deutsches Ortsbuch