Kreuzfelsen (Oberpfälzer Wald)

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Kreuzfelsen
Kreuzfelsen mit Felsformation und Gipfelkreuz

Kreuzfelsen mit Felsformation und Gipfelkreuz

Höhe 938 m ü. NHN [1]
Lage Landkreis Cham, Bayern, Deutschland
Gebirge Oberpfälzer Wald
Dominanz 3,3 km → Dlouhá Skála
Schartenhöhe 92 m ↓ ca. 1,8 km nordnordwestlich des Gipfels am deutsch-tschechischen Grenzpunkt 11 unweit des Knockhügels.[2]
Koordinaten 49° 20′ 24″ N, 12° 47′ 7″ OKoordinaten: 49° 20′ 24″ N, 12° 47′ 7″ O
Kreuzfelsen (Oberpfälzer Wald) (Bayern)
Kreuzfelsen (Oberpfälzer Wald)
Besonderheiten höchster Gipfel im deutschen Teil des Oberpfälzer Walds

Der Kreuzfelsen ist mit 938 m ü. NHN[1] die höchste Erhebung im deutschen Teil des Oberpfälzer Walds. Auf seinem Gipfel befindet sich eine markante Felsformation und auf dieser ein großes Gipfelkreuz, an dem eine Christusfigur angebracht ist.

Geographie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Lage[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Kreuzfelsen liegt im südlichen Oberpfälzer Wald in einem Bergmassiv, das in der Region in Anlehnung an die unweit vom Gipfel gelegene gleichnamige Ansiedlung Gibacht genannt wird.[3] Er liegt an der sogenannten Glasstraße zwischen Waldmünchen und Furth im Wald im Oberpfälzer Landkreis Cham. Sein höchster Punkt liegt auf der Gemarkung von Furth im Wald etwa 600 m von der deutsch-tschechischen Grenze entfernt. Weitere, im Gibacht die 900 m–Höhenlinie übersteigende Gipfel sind der Tannenriegel (934 m)[4] mit dem 929,7 m[1] hohen Nebengipfel Riegelbaum, der Dreiwappen (mit Pfennigfelsen) (917 m)[1] und das 902 m[1] hohe Reiseck. Die nächstgelegenen Ortschaften sind die Waldmünchener Ortsteile Pucher im Nordwesten und Althütte mit Ortsteil Gibacht im Südwesten sowie Voithenberg, ein Ortsteil von Furth im Wald im Südosten.

Die nächsthöhere Erhebung ist der 3,6 km in etwa nördlicher Richtung in Tschechien gelegene 969 m ü. NHN[5] hohe Dlouhá Skála (deutsch Langenfels), ein Vorgipfel des 1,5 km weiter nordöstlich ebenfalls in Tschechien gelegenen Čerchov (deutsch Schwarzkopf). Dieser ist mit 1042 m ü. NHN[2] zugleich der höchste Berg im Oberpfälzer Wald.

Am Nordosthang des Bergmassivs entspringen mehrere Vorbäche des Ulrichgrünerbachs als Zufluss zur Schwarzach, an der Südwestflanke mehrere Vorbäche des Hüttenbachs und Bogenbachs (später Hühnerbach) und am Südosthang der Ölbrunnbach und mehrere Vorbäche der Kalten Pastritz alle als Zuflüsse zur Chamb.

Naturräumliche Zuordnung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Kreuzfelsen gehört in der naturräumlichen Haupteinheitengruppe Oberpfälzisch-Bayerischer Wald (Nr. 40) zur Haupteinheit Hinterer Oberpfälzer Wald (400).

Verkehr und Wandern[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Von Waldmünchen im Norden oder Furth im Wald im Süden erreicht man den Kreuzfelsen auf der Kreisstraße CHA 40, der man bis nach Althütte folgt. Von hier führt eine Stichstraße zum wenige Häuser großen Ortsteil Gibacht mit Wandererparkplatz am gleichnamigen Berggasthof Gibacht. Von hier ausgehend erschließt der 5 km lange Gibacht-Rundwanderweg den gesamten Bergzug.[6]

Wintersport[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das Gebiet um den Kreuzfelsen ist für den Wintersport hauptsächlich von Furth im Wald aus erschlossen. So gibt es an der Südostflanke oberhalb des Ortsteils Voithenberg ein kleines Skigebiet mit Liften. Eine größere Bedeutung hat die Bergregion durch das Skilanglaufzentrum Gibacht/Čerchov/Althütte, das mehrere zum Teil grenzüberschreitende Loipen bietet.[7]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Kreuzfelsen (Oberpfälzer Wald) – Sammlung von Bildern

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. a b c d e Kartendienste des Bundesamtes für Naturschutz (Hinweise)
  2. a b BayernAtlas der Bayerischen Staatsregierung (Hinweise)
  3. Foto vom Schild am Gipfelkreuz des Kreuzfelsens, auf commons.wikimedia.org
  4. Ortskarte 1:10.000. In: BayernAtlas der Bayerischen Staatsregierung. Abgerufen am 9. Oktober 2016.
  5. Ortskarte 1:10.000. In: BayernAtlas der Bayerischen Staatsregierung. Abgerufen am 9. Oktober 2016.
  6. Gibacht-Rundwanderweg
  7. Winterzauber in Furth im Wald