Kreuztor (Ingolstadt)

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche
Kreuztor

Das Kreuztor, 1385 erbaut, ist das Wahrzeichen der Stadt Ingolstadt. Der Name des Tores leitet sich vom ehemaligen, westlich der Stadt gelegenen Aussätzigenhaus zum heiligen Kreuz ab, das 1546 im Schmalkaldischen Krieg zerstört wurde.

Das siebentürmige Kreuztor ist Teil der im Jahr 1363 errichteten zweiten Ingolstädter Stadtmauer. Es ist als einziges von den ursprünglich vier Haupttoren Feldkirchnertor, Hardertor, Kreuztor und Donautor noch erhalten. Außerdem existiert noch das ursprüngliche Feldkirchner Tor, das ebenfalls zu dieser zweiten Befestigungsphase gehört. Es ist bei einer Erweiterung des Neuen Schlosses in das Burgareal integriert worden.

Auf dem quadratischen Torturm ist ein achteckiger Aufbau mit vier Erkern gesetzt, der mit einem Spitzhelm abschließt. Auf der stadtauswärts gelegenen Gebäudeseite begrenzen zwei Standerker den Torbogen.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Koordinaten: 48° 45′ 51″ N, 11° 25′ 5″ O