Kriechen

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Schützen im Kriechen

Kriechen, auch Robben, bezeichnet bei Tieren und Menschen eine Art der Fortbewegung, bei der der Körper, meist mit dem Bauch, im Gegensatz zum Krabbeln, Laufen oder Gehen, mit dem Boden in Berührung bleibt. Bei Pflanzen handelt es sich meist um eine Fortbewegung im Rahmen des Wachstums (zum Beispiel Efeu).

Kriechen ist beim Menschen, vor dem Erlernen des Krabbelns, die erste aktive Art der Fortbewegung. Vorstufen des Kriechens entwickeln sich bereits während des Getragenwerdens.

Kriechen ist außerdem die typische Fortbewegungsart beinloser Reptilien, Amphibien und Würmer.

Für den Erwachsenen ist Kriechen eine Fortbewegungsart im Notfall. Sie dient als Schutzmaßnahme bei Feuerwehreinsätzen[1] und in zwei Formen als Gangart beim Militär: das „Kriechen“, das eigentlich ein Krabbeln mit gesenktem Kopf ist, sowie das im üblichen Wortsinn eigentliche Kriechen, das als Gleiten oder „die niedrigste Gangart“ oder v. a. von Zivilisten auch als Robben bezeichnet wird. Auch als Zugangsart in der Höhlenkunde ist sie notwendig. Kriechgänge sind auch im Bauwesen (Kanäle, Festungen, Keller usw.) üblich.

Geländegängige Fahrzeuge verfügen über einen Kriechgang für langsamste Fortbewegung. Umgangssprachlich kriecht der Straßenverkehr bei hohem Verkehrsaufkommen.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Wiktionary: kriechen – Bedeutungserklärungen, Wortherkunft, Synonyme, Übersetzungen

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Feuerwehr-Notfallausbildung Atemschutz (PDF; 489 kB)