Kriminalisierung

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Zur Navigation springen Zur Suche springen

Als Kriminalisierung wird in der Kriminologie der Prozess bezeichnet, mit dem Verhaltensweisen zu Kriminalität und die ausübenden Personen zu Kriminellen gemacht werden. Ein vorher legales Verhalten wird durch Gesetzgebung oder veränderte Anwendung bestehender Gesetze zu einem illegalen Akt. Eine solche Änderung wird im Normalfall durch das Rückwirkungsverbot in der zeitlichen Anwendbarkeit eingeschränkt.[1] Das Antonym zur Kriminalisierung ist die Entkriminalisierung.

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Raymond J. Michalowski: Order, Law and Crime: An Introduction to Criminology. Random House, New York 1985, ISBN 0-394-33431-0.