Critical Thinking

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Der Begriff Critical Thinking (dt. Kritisches Denken) bezeichnet die Orientierung des Denkens von Laien an den methodischen Kriterien von Wissenschaft. Dabei sind Laien besonders in ihrer Rolle als Bürger in einer wissenschaftsabhängigen Gesellschaft gemeint. [1]

Der Begriff kommt aus dem angelsächsischen Bildungssystem und umfasst dort sowohl eigenständige didaktische Inhalte (z.B. systematisches Assoziieren) als auch fachliche Arbeitsweisen, und zwar durchgängig von der Grundschule bis zum Abschluss der Universität. Im Critical Thinking wird der Unterschied zwischen Wissenschaftlern und Laien fließend. Die Vorstellung der "Men as scientists" geht davon aus, dass Menschen in ihrem Bemühen, Irrtümer zu vermeiden, spontan die gleichen Denkwege wie Wissenschaftler einschlagen, nur eben weniger ausgearbeitet, und dass umgekehrt wissenschaftliche Ergebnisse sozusagen geronnenes wissenschaftliches Denken sind, das sie erschaffen hat aber insofern auch beschränkt. Einer der Paten des Gedankens ist John Dewey, der in seinem Buch "Demokratie und Erziehung" die Rolle des Bürgers in seiner Fähigkeit zu kritischer Partizipation begründet sieht.

Literatur[Bearbeiten]

  • Stiftung für Kritisches Denken: Deutscher Leitfaden unter criticalthinking.org (PDF)
  • Bernhard Kraak: Erziehung zum Kritischen Denken. In: Pädagogisches Handeln. Heft 1 2000
  • Hermann Astleitner: Kritisches Denken: Basisqualifikation für Lehrer und Ausbilder. Innsbruck: Studien Verlag 1998
  • Aurelio Peiccei [Hrsg.]: Das menschliche Dilemma, Zukunft und Lernen. Bericht für den Club of Rome. Wien: Molden 1979. ISBN 978-3217010406

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Definition in Lexikon online für Psychologie und Pädagogik abgerufen am 2. Juli 2014.