Kybernetik zweiter Ordnung

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Kybernetik zweiter Ordnung bezeichnet eine progressive intellektuelle Bewegung in der Kybernetik, die auf Heinz von Foerster zurückgeht. Er leitet aus der Erzeugung subjektiver Realitäten im Nervensystem eine Theorie ab, die in ihrer extremen Form als Beobachtung der Beobachtung (Beobachtung zweiter Ordnung) den Begriff einer objektiven Realität eliminiert und stattdessen den „Eigenwert“ des kognitiven Systems als Ergebnis von Rekursionsprozessen beschreibt.

Zumindest aber müsse der Beobachter eines Systems, sofern als Teil dessen aufgefasst, in die Beschreibung und Erklärung des Systems mit einbezogen werden.

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Heinz von Foerster: Cybernetics of Cybernetics, The Control of Control and the Communication of Communication – Original edition prepared by the students enrolled in the 'Cybernetics of Cybernetics', a course during the Fall Semester 1973 through the Spring Semester of 1974 at the University of Illinois, Urbana, Illinois. 2. Auflage. Future Systems Inc., Minneapolis (Minn.) 1995, ISBN 978-0-9647044-0-4.
  • Francis Heylighen & Cliff Joslyn: Cybernetics and Second-Order Cybernetics. Eintrag in der Encyclopedia of Physical Science & Technology (PDF; 218 KB)