L’TUR

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Zur Navigation springen Zur Suche springen
l'tur GmbH

Rechtsform GmbH
Gründung 1987
Sitz Rastatt, Deutschland Deutschland
Leitung Benjamin Jacobi
Umsatz 415 Mio. € (2016/2017)[1]
Branche Reisebüro, Reisevermittler
Website www.ltur.com
ltur-Shop in Berlin

Die l'tur GmbH (Eigenschreibweise: ltur) ist ein Reisevermittler mit Sitz in Rastatt. Das Unternehmen wurde 1987 von Karlheinz Kögel gegründet. Es bietet last-minute-Reisen in die ganze Welt an. ltur hat 140 Verkaufsstellen in Deutschland, Österreich, der Schweiz und Frankreich.[2] Die Reisen werden auch über ein mehrsprachiges Call-Center und die Internet-Seite ltur.com angeboten. Im Geschäftsjahr 2016/2017 erzielte ltur einen Umsatz von 415 Millionen Euro.

Anteilseigner und Partner[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Seit Dezember 2016 ist ltur eine hundertprozentige Tochter der TUI Deutschland GmbH.

Angebot[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das Unternehmen vermittelt international Restkontingente von über 10.000 Hotels und 130 Fluggesellschaften. Die Hotelpartner melden ltur ihre leeren Bettenkapazitäten per Internet, wo diese dann mit passenden freien Sitzplätzen der Fluggesellschaften automatisch kombiniert werden. So bietet ltur sowohl Pauschalreisen als auch Hotelübernachtungen, Flüge, Kreuzfahrten, Mietwagen und Reiseversicherungsleistungen zu Last Minute-Konditionen an. Die Reisen sind in 140 Verkaufsstellen sowie im Internet und telefonisch buchbar.

Unternehmensgeschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das Unternehmen wurde am 1. September 1987 gegründet. Im darauffolgenden Jahr entstand die erste Niederlassung in der Schweiz, 1990 folgte die erste Filiale in Österreich. Im gleichen Jahr wurde auch das ltur-Call-Center aufgebaut. Weitere Geschäfte wurden 1992 in Holland, 1994 in Frankreich und 1995 in Polen eröffnet. Ebenfalls 1995 ging auch die Internetpräsenz von ltur an den Start.

TUI beteiligte sich 1997 mit 25 Prozent an ltur und wurde ein Jahr später Mehrheitsgesellschafter mit 51 Prozent der Anteile. Das internationale Call-Center nahm 2000 den Betrieb auf. Eine weitere Änderung bei den Anteilseignern ergab sich 2002, als Thomas Cook sich mit 10 Prozent an ltur beteiligte und TUI seinen Anteil auf 46 Prozent reduzierte.

2003 wurde das Onlineangebot mit dem Launch von Flyloco.de ausgeweitet. Weitere Onlineangebote folgten 2006 mit dem Flugportal lturfly.com und 2007 mit dem Hotelportal lturhotels.com. Seit 2011 besteht die Möglichkeit, Restplätze der Deutschen Bahn auf ltur.de zu buchen.[3]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Company profile 2018 (Memento des Originals vom 4. November 2018 im Internet Archive)  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.ltur.com, S. 4.
  2. Company profile 2018 (Memento des Originals vom 4. November 2018 im Internet Archive)  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.ltur.com, S. 5.
  3. Einmaliges Konzept in Deutschland kombiniert Starbucks Coffee House mit L'TUR Reisebüro (Memento vom 4. November 2018 im Internet Archive), Presseportal.de vom 17. September 2012.