Laborkittel

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eine Kollektion weißer Labormäntel

Bei einem sogenannten Laborkittel oder auch Labormantel handelt es sich um eine Schutzbekleidung für die Arbeit innerhalb eines Labors oder einer Einrichtung, in welcher mit Chemikalien gearbeitet wird. Der Duden bezeichnet ihn als „Arbeitskittel für jemanden, der in einem Labor arbeitet“.[1]

Er dient dem Schutz der Bekleidung und/oder der Hautpartien vor Gefahrstoffen.[2] Ein Laborkittel besteht üblicherweise aus weißer Baumwolle. Es gibt ihn jedoch auch in anderen Farben. Weiße Kittel haben den Vorteil, Kontaminationen schnell erkennen und den Kittel reinigen zu können. Die Wahl des Materials Baumwolle hat den Grund, dass der Laborkittel auch vor möglichem Kontakt mit Hitze oder gar Feuer schützt. Im Vergleich zu Kunstfasern ist Baumwolle relativ hitzestabil und fängt nicht an zu schmelzen. Letzteres kann im Ernstfall zu starken Verbrennungen führen, da sich die geschmolzene Faser in die Haut einbrennt. Zumeist versteht man unter einem Laborkittel einen knielangen Mantel, welchen man mit Druckknöpfen verschließen kann. Diese haben den Vorteil, den Kittel im Notfall (z.B. Überschüttung von Säuren/Laugen, Brand) schnellstmöglich auszuziehen.[3]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Laborkittel, duden.de, abgerufen am 2. März 2013
  2. http://www.baua.de/de/Themen-von-A-Z/Gefahrstoffe/TRGS/TRGS-526.html Technische Regel für Gefahrstoffe 526
  3. Schutzkittel. In: www.bcp.fu-berlin.de. 24. März 2013, abgerufen am 25. März 2016.