Laiendarsteller

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Laiendarsteller (auch Laienschauspieler) sind Darsteller, die das Schauspiel nicht hauptberuflich ausüben und keine Schauspielerausbildung abgeschlossen haben.

Professionelle Produktionen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Laiendarsteller werden häufig als Komparsen in Filmen eingesetzt, kostengünstige Produktionen wie Seifenopern, Telenovelas oder Gerichtsshows bauen häufig komplett auf Laiendarsteller. Auch in Pseudo-Dokus werden vorwiegend Laiendarsteller eingesetzt.

Dies erfolgt zum einen aus Kostengründen zum anderen aber auch, um „bekannte Gesichter“, das oft wiederholte Auftreten derselben, als Schauspieler bereits bekannten, Personen zu vermeiden und so die Echtheitswirkung zu erhöhen. Gerade bei Produktionen mit dokumentarischem Charakter, sogenannten Scripted-Reality-Formaten, werden daher gerne Amateure verwendet. Bewerber werden teils langfristig vorher bei Castings auf ihre Eignung geprüft und anschließend in eine Kartei aufgenommen, in der zum Teil auch schon mögliche Rollen vermerkt sind. Sie können auch über Agenturen vermittelt werden, die Laiendarsteller dauerhaft unter Vertrag haben.

Gelegentlich werden aber auch spontan an einem Drehort Laiendarsteller engagiert. Bei Milieustudien ist es sogar ein charakterisierendes Merkmal.

Theater- und Musical-Produktionen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

In Laien- oder Amateurtheater erarbeiten Hobbyschauspieler privat oder in Theatervereinen ein Theaterstück, das anschließend zur Aufführung gebracht wird. Bei Musicals werden weitere Voraussetzungen wie Gesang und Tanz an die Akteure gestellt.