Landsmannschaft der Buchenlanddeutschen

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Landsmannschaft der Buchenladdeutschen
Logo der Bukowina
Zweck: Überparteiliche und überkonfessionelle Vereinigung der in der Bundesrepublik Deutschland lebenden deutschen Umsiedler aus dem Buchenland und ihrer Nachfahren mit dem Zweck der Wahrung und Förderung des Heimatgedankens, heimatlicher Sitten und Bräuche durch Pflege des Kulturguts, Herausgabe von Publikationen und Studienreisen in die Nord- und Südbukowina
Vorsitz: Ewald Zachmann
Gründungsdatum: 1949
Sitz: Augsburg
Website: bukowinafreunde.de/landsmannschaft

Die Landsmannschaft der Buchenlanddeutschen e. V. ist ein Vertriebenenverband, der die aus der Bukowina 1940 umgesiedelten Bukowinadeutschen vertritt. Er wurde im Oktober 1949 unter dem Namen Landsmannschaft der deutschen Umsiedler aus der Bukowina in München gegründet. Ihr erster Sprecher war Rudolf Wagner. Die Landsmannschaft ist Mitglied im Bund der Vertriebenen (BdV), Bundesvorsitzender ist heute Ewald Zachmann.

Aufgaben und Ziele der Landsmannschaft[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Verein wurde 1949 gegründet und ist eine überparteiliche und überkonfessionelle Vereinigung der in der Bundesrepublik Deutschland lebenden deutschen Umsiedler aus dem Buchenland und ihrer Nachfahren. Sie bezweckt die Wahrung und Förderung des Heimatgedankens, heimatlicher Sitten und Bräuche und bietet Eingliederungshilfe für die Landsleute.[1]

Pflege des Kulturguts[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Diese Ziele der Landsmannschaft sollen unter anderem durch die Pflege des Kulturgutes und der geschichtlichen Tradition der Buchenlanddeutschen erreicht werden. Sie unterhält Sing-, Folklore- und Arbeitsgemeinschaften und hat enge Kontakte zum Bukowina-Institut in Augsburg und zu den deutschen Vereinigungen und Kultureinrichtungen in der Nord- und Südbukowina.[1]

Publikationen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Landsmannschaft der Buchenlanddeutschen ist Herausgeberin von Publikationen aller Art, Dokumentationen und einer eigenen Zeitung, Der Südostdeutsche (SOD).[1] Der Südostdeutsche erscheint einmal im Monat und wird redaktionell von Luzian Geier betreut.[2]

Studienreisen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

De Verein führt jährlich Besucher- und Studienreisen in die Nord- und Südbukowina durch.[1]

Geschichtliche Besonderheit[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Hauptartikel: Bukowinadeutsche

1940 wurden die Bukowinadeutschen infolge des Hitler-Stalin-Pakts im Zuge der Aktion Heim ins Reich ins heutige Polen umgesiedelt, nachdem Teile der Bukowina 1940 von der Sowjetunion militärisch besetzt worden waren. Als 1944/45 die Ostfront näher rückte, flohen die in den polnischen Gebieten angesiedelten Bukowinadeutschen wie die übrige dort lebende deutsche Bevölkerung nach Westen. Nach 1945 siedelten die noch rund 7.500 in der Bukowina verbliebenen Deutschen in die Bundesrepublik Deutschland aus.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. a b c d bukowinafreunde.de, Aufgaben und Ziele der Landsmannschaft der Buchenlanddeutschen (Bukowina) e. V.
  2. bukowinafreunde.de, Der Südostdeutsche