Launch Control

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Die Launch Control ist eine Form der Antriebsschlupfregelung („Traktionskontrolle“), die dazu dient, ein Fahrzeug durch einen technisch optimierten Startvorgang so schnell wie möglich zu beschleunigen. Kupplung und Schaltung werden dazu so gesteuert, dass beim Anfahren diejenige Raddrehzahl anliegt, die das Fahrzeug mit optimalem Schlupfgrad aus dem Stand am besten beschleunigt. Je nach Programmierung schaltet das Getriebe oder der Schaltautomat erst bei optimaler Drehzahl in den nächsten Gang, bis die bauartbedingte Höchstgeschwindigkeit oder ein anderer Parameter erreicht ist.[1] Die Launch Control eignet sich daher vor allem für Drag Races und andere Rennsport-Wettbewerbe. Nachteilig sind die hohe Belastung des Motors, des Antriebs (insbesondere Überhitzung der Kupplung, weswegen zum Beispiel bei BMW diese Funktion nur bis zu einer bestimmten Kupplungstemperatur möglich ist) und der hohe Kraftstoffverbrauch, welcher aus der hohen Drehzahl resultiert.

Das System wurde bekannt durch den Einsatz in Formel-1-Rennwagen. Erst wurde es in der Saison 2001 von der FIA zugelassen und bereits ab dem Großen Preis von Großbritannien 2003 wieder verboten. Bei der Rallye-Weltmeisterschaft wurde es in World Rally Cars (Klasse A8) ebenfalls verwendet. Es ist seit dem Reglement der Saison 2011 auch nicht mehr zulässig. 2019 gibt die Launch Control in den Rennmotorrädern der MotoGP-Klasse. Auch mehrere Serienmotorräder mit Straßenzulassung, zum Beispiel die Aprilia RSV4,BMW s1000rr oder die Yamaha r1 ab 2015 haben dieses Fahrerassistenzsystem.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. So funktioniert die Launch-Control - Artikel auf speedweek.com online, abgerufen am 5. September 2016