Leipziger Messemännchen

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Das Messemännchen
Messemännchen auf dem Tag der Sachsen 2017 in Löbau

Das Leipziger Messemännchen (kurz Messemännchen) war das Maskottchen der Leipziger Messe in der Deutschen Demokratischen Republik (DDR).

Der Vater des Messemännchens war der DDR-Kunstpreisträger Gerhard Behrendt, der auch das Sandmännchen erschaffen hatte. Die Premiere des Messemännchens war zur Leipziger Herbstmesse 1964. Das Messemännchen warb über 30 Jahre für die weltbekannte Messe.

Zum 40. Geburtstag 2014 wurde das Messemänchen auf vielfachen Wunsch von Ausstellern und Bevölkerung als Maskottchen wiederbelebt. Es erschien in einer Auflage von 10.000 Stück zur Messe Auto Mobil International: „Es soll für unsere Publikumsmessen werben und als Identifikationsfigur die Nähe zwischen Messe und Bevölkerung zeigen.“ Die Messegesellschaft betont, dass sie die einzige sei, die traditionell ein eigenes Maskottchen besitzt.[1] Bis zum 50. Geburtstag 2014 wurden über 30.000 Stück des Maskottchen verkauft.[2]

Die Figur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das Messemännchen stellt einen Handelsreisenden mit einem übergroßen Kopf in Gestalt eines Globus dar. Die Farben blau und gelb stehen für die Stadt Leipzig. Der Kopf symbolisiert den weltweiten Handel. In der linken Hand trug das Messemännchen einen Koffer mit einem kleinen bedruckten Etikett und der Aufschrift „Leipziger Messe“ als symbolisches Reiseziel. Es trägt einen blauen Hut und einen blauen Anzug. Im rechten Mundwinkel steckt eine meist weiße Pfeife.

Bis zum Ende der DDR wurde das Messemännchen über 400.000 mal in Größen zwischen 16 Zentimetern und 1,60 Metern produziert.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Quellenangaben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Marion van der Kraat: Comeback. Leipziger «Messemännchen» feiert seinen 40. Geburtstag. In: Lausitzer Rundschau. 13. November 2004, abgerufen am 13. September 2017.
  2. Das Leipziger Messemännchen feiert in diesem Oktober seinen 50. In: Focus. 2. Oktober 2014, abgerufen am 2. September 2017.