Leolaco (Dai-Sua)

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Leolaco (Foho Leolaco, Leo Laco)
f1
Höhe 333 m
Lage Suco Dai-Sua, Verwaltungsamt Same, Gemeinde Manufahi, Osttimor
Koordinaten 9° 3′ 15″ S, 125° 39′ 20″ OKoordinaten: 9° 3′ 15″ S, 125° 39′ 20″ O
Leolaco (Dai-Sua) (Osttimor)
Leolaco (Dai-Sua)

Der osttimoresische Berg Leolaco (Foho Leolaco, Leo-Laco) liegt im Suco Dai-Sua (Verwaltungsamt Same, Gemeinde Manufahi), südlich der Gemeindehauptstadt Same und nördlich des Flusses Aiasa.[1]

Am Ende der Rebellion von Manufahi wurden am Leolaco mehr als 12.000 aufständische Männer, Frauen und Kinder von den portugiesischen Kolonialtruppen in einem 35 km² großen Gebiet eingekreist. Beim Ausbruchsversuch zwischen dem 8. und 10. August 1912 konnte der Rebellenführer Boaventura mit Tausenden seiner Anhänger entkommen. Mehr als 3.000 zurückgebliebene Kämpfer und Zivilisten sollen aber in den zwei folgenden Tagen und Nächten von den Portugiesen abgeschlachtet worden sein. Es war eines der größten Massaker in der portugiesischen Kolonialgeschichte.[2][3]

Siehe auch[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Portugiesische Militärkarte von 1967. Archiviert vom Original am 26. Juni 2013, abgerufen am 10. Februar 2016.
  2. Steve Sengstock, Faculty of Asian Studies, Australian National University, Canberra
  3. History of Timor – Technische Universität Lissabon (englisch; PDF; 824 kB)