Leussow

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Wappen Deutschlandkarte
Die Gemeinde Leussow führt kein Wappen
Leussow
Deutschlandkarte, Position der Gemeinde Leussow hervorgehoben
Koordinaten: 53° 17′ N, 11° 17′ O
Basisdaten
Bundesland: Mecklenburg-Vorpommern
Landkreis: Ludwigslust-Parchim
Amt: Ludwigslust-Land
Höhe: 23 m ü. NHN
Fläche: 19,92 km2
Einwohner: 248 (31. Dez. 2017)[1]
Bevölkerungsdichte: 12 Einwohner je km2
Postleitzahl: 19288
Vorwahl: 038754
Kfz-Kennzeichen: LUP, HGN, LBZ, LWL, PCH, STB
Gemeindeschlüssel: 13 0 76 084
Gemeindegliederung: 2 Ortsteile
Adresse der Amtsverwaltung: Wöbbeliner Str. 5
19288 Ludwigslust
Website: www.amt-ludwigslust-land.de
Bürgermeister: Steffen Gladewitz
Lage der Gemeinde Leussow im Landkreis Ludwigslust-Parchim
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Über dieses Bild

Leussow ist eine Gemeinde im Landkreis Ludwigslust-Parchim in Mecklenburg-Vorpommern (Deutschland). Sie wird vom Amt Ludwigslust-Land mit Sitz in der nicht amtsangehörigen Stadt Ludwigslust verwaltet. Mit Wirkung zum 26. Mai 2019 wird sie als Exklave in die östlich (hinter einem zur Gemeinde Alt Krenzlin gehörenden Waldstück) belegene Gemeinde Göhlen eingemeindet.[2]

Zu Leussow gehört der Ortsteil Kavelmoor.[3]

Geografie und Verkehr[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Leussow befindet sich in der Griesen Gegend. Nahe gelegene Städte sind Hagenow, Lübtheen und Ludwigslust. Die Bundesstraße 5 verläuft etwa acht Kilometer nördlich der Gemeinde.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die erste urkundliche Erwähnung stammt aus dem Jahre 1291 als „Loysowe“,[4] das vom altslawischen Wort "lysŭ" 'kahl' abgeleitet wird und kahler Ort bedeutete.[5] Kavelmoor war Aufzeichnungen aus dem Jahre 1833 zufolge eine Büdnersiedlung.

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bedeutende Einwohner[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Emil E. Ed. von Starck, Pastor zu Leussow (1875–1904)[6], hat 1894 ein Lexikon der Orte des Heiligen Landes veröffentlicht.[7]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Leussow – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Statistisches Amt M-V – Bevölkerungsstand der Kreise, Ämter und Gemeinden 2017 (XLS-Datei) (Einwohnerzahlen in Fortschreibung des Zensus 2011) (Hilfe dazu).
  2. Bekanntmachung des Ministeriums für Inneres und Europa vom 2. April 2019, AmtsBl. M-V S. 426
  3. § 1 der Hauptsatzung (PDF; 192 kB) der Gemeinde
  4. Mecklenburgisches Urkundenbuch, Bd. 2, S. 421, Nr. 1218.
  5. Kühnel, P[aul].: Die slavischen Ortsnamen in Meklenburg. In: Jahrbücher des Vereins für Meklenburgische Geschichte und Alterthumskunde, Band 46 (1881), S. 83.
  6. Register der Pastoren der Griesen Gegend
  7. E. von Starck: Palæstina und Syrien von Anfang der Geschichte bis zum Siege des Islam. Lexikalisches Hilfsbuch für Freunde des Heiligen Landes. 1. Auflage. Verlag von Reuther & Reichard, Berlin 1894 (online, PDF [abgerufen am 9. April 2015]).