Lieselotte Schweikert

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Lieselotte Schweikert (* 11. August 1937 in Duisburg) ist eine deutsche Politikerin (FDP). Sie war Mitglied des baden-württembergischen Landtags von 1998 bis 2001.

Leben und Beruf[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Nach der Volksschule in Edingen absolvierte Lieselotte Schweikert eine Ausbildung zur technischen Zeichnerin. Sie war bis 1990 berufstätig und ging 1997 in Rente. Schweikert ist verheiratet und hat zwei Kinder.

Politik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Schweikert trat 1975 in die FDP ein und wurde Schatzmeisterin des Ortsverbands Edingen-Neckarhausen, 1994 stellvertretende Vorsitzende und 1999 Vorsitzende. 1976 wurde sie stellvertretende Vorsitzende des Kreisverbands Rhein-Neckar und von 1983 bis 1989 war sie Europabeauftragte des baden-württembergischen Landesverbandes. Seit 1980 gehört sie dem Gemeinderat von Edingen-Neckarhausen an, seit 1984 ist sie ehrenamtliche Bürgermeisterstellvertreterin. Von 1984 bis 1999 war sie Mitglied des Kreistages des Rhein-Neckar-Kreises und dort stellvertretende Vorsitzende der FDP-Fraktion. 1998 rückte sie für Hans Freudenberg in den Landtag von Baden-Württemberg nach, in dem sie den Wahlkreis 39 (Weinheim) vertrat und Mitglied des Petitionsausschusses war. Bei der Landtagswahl 2001 scheiterte sie knapp am Wiedereinzug. 2004 bis 2007 ist Schweikert erneut Kreisrätin des Rhein-Neckar-Kreises.[1]

Ehrungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Lieselotte Schweikert wurde mit dem Bundesverdienstkreuz und der Ehrennadel des Gemeindetags Baden-Württemberg ausgezeichnet.

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Ina Hochreuther: Frauen im Parlament. Südwestdeutsche Parlamentarierinnen von 1919 bis heute, Stuttgart 2002, S. 222f.

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Lieselotte Schweikert tritt ab. Abgerufen am 20. November 2018.