LightWave 3D

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LightWave 3D

Lightwave Icon.png
Basisdaten

Entwickler Newtek, Inc.
Aktuelle Version 2018.0.6
(3. August 2018)
Betriebssystem Mac OS X, Windows, Linux (Wine)
Kategorie 3D-Grafiksoftware
Lizenz proprietär
www.lightwave3d.com

LightWave 3D, kurz LightWave, ist eine von NewTek entwickelte 3D-Grafiksoftware zum Modellieren, Rendern und Animieren von Effekten, die in der Film- und Serienproduktion sowie in der Spieleentwicklung benötigt werden. LightWave 3D ist eines der ältesten eingesetzten Programme seiner Art.[1]

Historie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

LightWave wurde ursprünglich im Jahre 1990 als Teilstück des zur damaligen Zeit als zukunftsweisendes Produkt angesehenen Video Toaster[2] in Kombination mit der passender Hardware – anfänglich eine Zusatzkarte für den Amiga 2000, später als separates Gerät – auf dem Markt angeboten.[3][4] 1994 wurde LightWave portiert, so dass es fortan nativ unter AmigaOS (Commodore), Mac OS – später folgte auch eine Version für Mac OS X (Apple) – Windows (Intel- und Alpha-Versionen) und IRIX (SGI) lief. Der Renderer ScreamerNet wurde zusätzlich auf Linux portiert.

Einsatz in Filmen und Serien[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Software wurde in vielen internationalen Produktionen zur Generierung und Modellierung der dort benötigten Spezialeffekte eingesetzt. Hierunter fallen auszugsweise die Filme 300, Iron Man, und Avatar.[5][6] Des Weiteren fand LightWave seinen Platz in den Serienproduktionen des Franchise StarTrek, hier insbesondere in den Serien Enterprise, Deep Space Nine und Voyager[7] sowie in der amerikanischen Kinderserie Ni hao, Kai-lan.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: LightWave 3D – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Lightwave 3D. cinefreaks.com, abgerufen am 15. November 2016.
  2. Jeremy Birn: High-end 3D animation and rendering software. 3dRender.com, abgerufen am 15. November 2016 (englisch).
  3. Stephen Jacobs: Flying Toasters. Wired, 5. Januar 1994 (englisch).
  4. Jeremy Reimer: A history of the Amiga, part 9: The Video Toaster. arstechnica, 18. März 2016, abgerufen am 15. November 2016 (englisch).
  5. Armand Niculescu: The software used in the making of Avatar. Media Division, 11. Januar 2010, abgerufen am 15. November 2016 (englisch).
  6. An Interview with Animation Technical Director of Avatar - Rob Powers. cgtantra, archiviert vom Original am 7. Juni 2010; abgerufen am 15. November 2016 (englisch).
  7. Sennim: CGI in Star Trek. Ex Astris Scientia, abgerufen am 15. November 2016 (englisch).