Liste der denkmalgeschützten Objekte in Feldkirchen an der Donau

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Die Liste der denkmalgeschützten Objekte in Feldkirchen an der Donau enthält die 16 denkmalgeschützten, unbeweglichen Objekte der Gemeinde Feldkirchen an der Donau in Oberösterreich (Bezirk Urfahr-Umgebung).[1]

Denkmäler[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Foto   Denkmal Standort Beschreibung
Wegkapelle
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Wegkapelle
ObjektID: 18630
südlich Bergheimer Straße 7
Standort
KG: Bergheim
Die Wegkapelle nahe dem Schloss Bergheim ist ein hoher, schmaler Giebelbau mit rundbogiger Figurennische, die eine Figur des heiligen Johannes Nepomuk aus der Mitte bis zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts beherbergt.
Kath. Pfarrkirche hl. Michael
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Kath. Pfarrkirche hl. Michael
ObjektID: 18617
Marktplatz
Standort
KG: Feldkirchen an der Donau
Die Pfarrkirche von Feldkirchen ist ein gotischer Kirchenbau mit einheitlicher Rokokoeinrichtung und freistehendem ehemaligen Wehrturm.
Figur hl. Florian
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Figur hl. Florian
ObjektID: 18620
Marktplatz
Standort
KG: Feldkirchen an der Donau
Die Figur des heiligen Florian aus der Mitte des 18. Jahrhunderts befindet sich nordöstlich der Pfarrkirche.
Kriegerdenkmal
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Kriegerdenkmal
ObjektID: 18621
Marktplatz
Standort
KG: Feldkirchen an der Donau
Das Kriegerdenkmal aus Granitplatten mit Inschriften und Reliefs wurde 1964 von Maximilian Stockenhuber geschaffen.
Pfarrhof
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Pfarrhof
ObjektID: 18622
Marktplatz 1
Standort
KG: Feldkirchen an der Donau
Der Pfarrhof wurde in der Mitte bis zweiten Hälfte des 17. Jahrhunderts errichtet und im Norden nach einem Brand erweitert. Im 20. Jahrhundert kam es mehrfach zu Adaptierungen. Der südliche Flügel der zweigeschoßigen Anlage wurde um zwei Innenhöfe als barocker Einspringerhof konzipiert. Der Nordflügel diente ursprünglich als Stadel.
Ruine, sog. Haws ze Vrewdenstain Datei hochladen Ruine „Haws ze Vrewdenstain“
ObjektID: 66348
Freudenstein
Standort
KG: Freudenstein
Die Burgruine Freudenstein war eine kleine, mittelalterliche Ministerialienburg mit Burgmauer und Bergfried. Von der Burg sind nur noch wenige Mauerreste erhalten.
Volksschule
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Volksschule
ObjektID: 22062
Lacken 34
Standort
KG: Lacken
Die Volksschule in Lacken wurde zwischen 1904 und 1906 von Johann Weixelbaumer errichtet und mit späthistoristischem Fensterstuck ausgestattet.
Befestigungsanlage Niedernburg in Oberlandshaag
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Befestigungsanlage Niedernburg in Oberlandshaag
ObjektID: 130255
Flur Tochtstein
Standort
KG: Landshaag
Die 1541 bereits verödete Wallanlage in Oberlandshaag wird durch einen mächtigen, in den Fels getriebenen Graben vom Hinterland getrennt. Auf dem Plateau befand sich möglicherweise eine Burg, die in Beziehung zu Passau stand.
Mariensäule
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Mariensäule
ObjektID: 22077
Mühldorf
Standort
KG: Mühldorf
Die Mariensäule aus dem späten 17. Jahrhundert befindet sich südwestlich des Schlosses Mühldorf. Die Säule besteht aus einer toskanischen Säule und der Figur der Maria als Himmelskönigin mit Jesukind.
Meierhof
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Meierhof
ObjektID: 37127
Mühldorf
Standort
KG: Mühldorf
Der Meierhof befindet sich nordwestlich des Schlosses Mühldorf und stellt eine eingeschoßige, barocke Vierflügelanlage mit Ehrenhof dar. Der Hof wurde im 17. bis 18. Jahrhundert errichtet.
Schloss Mühldorf
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Schloss Mühldorf
ObjektID: 22074
Mühldorf 1
Standort
KG: Mühldorf
Das Schloss Mühldorf wurde im 15. bis frühen 16. Jahrhundert errichtet und im späten 16. bis frühen 17. Jahrhundert zu einem Renaissance-Wasserschloss umgebaut. Nach 1686 erfolgte eine barocke Umgestaltung und die Trockenlegung des Wassergrabens.
Verwalterstöckl
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Verwalterstöckl
ObjektID: 22075
bei Mühldorf 1
Standort
KG: Mühldorf
Das Verwalterstöckl des Schloss Mühldorf befindet sich nördlich des Torturmes und wurde als zweigeschoßiger, barocker Bau mit Walmdach in der zweiten Hälfte des 17. Jahrhunderts erbaut.
Kath. Filialkirche hl. Leonhard
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Kath. Filialkirche hl. Leonhard
ObjektID: 34
Pesenbach
Standort
KG: Mühldorf
Die Filialkirche der Pfarre Feldkirchen ist eine gotische Pfeilerbasilika mit spätgotischer Einrichtung. Das Langhaus wurde im frühen 14. Jahrhundert errichtet, das Gewölbe in der zweiten Hälfte dieses Jahrhunderts. Ende des 15. Jahrhunderts erfolgte ein Umbau mit der Errichtung des Chors und des Turms. Das dreischiffige, vierjochige Langhaus besitzt ein Kreuzrippengewölbe, der spätgotische Chor ein Netzrippengewölbe. Der bedeutende Flügelaltar stammt aus dem Jahr 1495.
Kneipp-Kuranstalt
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Kneipp-Kuranstalt
ObjektID: 31
Bad Mühllacken 55
Standort
KG: Mühllacken
Das Kurhaus diente ursprünglich als adeliger Landsitz und besitzt neben einem barocken Turm aus der Zeit nach 1705 auch ältere Bauteile. Das Haupthaus ist ein viergeschoßiger Bau mit Walmdach und Turm mit Zwiebelhelm und Laterne. Die Kapelle in der Südwestecke wurde 1974 errichtet.
Ruine Oberwallsee
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Ruine Oberwallsee
ObjektID: 22078
Oberwallsee 1
Standort
KG: Mühllacken
Die ehemalige Ringburg auf dem Klausberg wurde ab 1364 errichtet und um 1600 erweitert und umgebaut. Ab dem 18. Jahrhundert begann der Verfall der Burg, die aus einer Hauptburg mit Palas, Kapelle und Zwinger sowie einer Vorburg mit Torbau und Wirtschaftsgebäude bestand.
Schloss Bergheim, Landwirtschaftliche Haushaltsschule
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Schloss Bergheim, Landwirtschaftliche Haushaltsschule
ObjektID: 18629
Bergheim 1
Standort
KG: Bergheim
Das Schloss Bergheim ist eine unregelmäßige, mehrflügelige Schlossanlage in weitläufiger Parklandschaft. Die ältesten Bauteile stammen aus dem 15. Jahrhundert, wobei das Schloss laufend erweitert wurde.

Ehemalige Denkmäler[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Foto   Denkmal Standort Beschreibung
Kirche Maria Hilf, Expositur des Stiftes Wilhering
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Kirche Maria Hilf, Expositur des Stiftes Wilhering
ObjektID: 22061

bis 2015[2]

Lacken 7
Standort
KG: Lacken
Die Kirche Maria-Hilf wurde zwischen 1930 und 1933 von Baumeister Johann Weixelbaumer errichtet und zwischen 1952 und 1953 erweitert. Der Glockenturm wurde 1961 angebaut.

Legende[Quelltext bearbeiten]

Quelle für die Auswahl der Objekte sind die vom BDA jährlich veröffentlichten Denkmallisten des jeweiligen Bundeslandes.[1] Die Tabelle enthält im Einzelnen folgende Informationen:

Foto: Fotografie des Denkmals. Klicken des Fotos erzeugt eine vergrößerte Ansicht. Daneben finden sich ein oder zwei Symbole:
Weitere Bilder vorhanden Das Symbol bedeutet, dass weitere Fotos des Objekts verfügbar sind. Durch Klicken des Symbols werden sie angezeigt.
Eigenes Foto hochladen Durch Klicken des Symbols können weitere Fotos des Objekts in das Medienarchiv Wikimedia Commons hochgeladen werden.
Denkmal: Bezeichnung des Denkmals. Es ist die Bezeichnung angegeben, wie sie vom Bundesdenkmalamt (BDA) verwendet wird. Weiters ist die interne Objekt-Identifikationsnummer (ObjektID) angeführt.
Standort: Es ist die Adresse angegeben. Bei freistehenden Objekten ohne Adresse (zum Beispiel bei Bildstöcken) ist im Regelfall eine Adresse angegeben, die in der Nähe des Objekts liegt. Durch Aufruf des Links Standort wird die Lage des Denkmals in verschiedenen Kartenprojekten angezeigt. Darunter ist die Katastralgemeinde (KG) angegeben.
Beschreibung: Kurze Angaben zum Denkmal.

Die Tabelle ist alphabetisch nach dem Standort des Denkmals sortiert. Das Sortierkriterium ist die Katastralgemeinde und innerhalb dieser die Adresse.

Durch Klicken von „Karte mit allen Koordinaten“ (rechts oben im Artikel) wird die Lage aller Denkmale im gewählten Kartenobjekt angezeigt.

Abkürzungen des BDAs: BR … Baurecht, EZ … Einlagezahl, GB … Grundbuch, GstNr. … Grundstücksnummer, KG … Katastralgemeinde, 0G … Grundstücksnummernadresse

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Peter Adam, Beate Auer, u. a: Dehio-Handbuch Oberösterreich. Band 1, Mühlviertel. Verlag Berger, Horn, Wien 2003, ISBN 3-85028-362-3

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Denkmalgeschützte Objekte in Feldkirchen an der Donau – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. a b Oberösterreich – unbewegliche und archäologische Denkmale unter Denkmalschutz. (PDF), (CSV). Bundesdenkmalamt, Stand: 8. Juni 2017.
  2. Oberösterreich – unbewegliche und archäologische Denkmale unter Denkmalschutz.. Archiviert vom Original im Mai 2016. Bundesdenkmalamt, Stand: 26. Juni 2015 (PDF).
  3. § 2a Denkmalschutzgesetz im Rechtsinformationssystem der Republik Österreich.