Feldkirchen an der Donau

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Feldkirchen an der Donau
Wappen von Feldkirchen an der Donau
Feldkirchen an der Donau (Österreich)
Feldkirchen an der Donau
Basisdaten
Staat: Österreich
Bundesland: Oberösterreich
Politischer Bezirk: Urfahr-Umgebung
Kfz-Kennzeichen: UU
Fläche: 39,4 km²
Koordinaten: 48° 21′ N, 14° 3′ O48.34555555555614.050277777778268Koordinaten: 48° 20′ 44″ N, 14° 3′ 1″ O
Höhe: 268 m ü. A.
Einwohner: 5.286 (1. Jän. 2015)
Bevölkerungsdichte: 134 Einw. pro km²
Postleitzahl: 4101
Vorwahl: 07233
Gemeindekennziffer: 4 16 06
Adresse der
Gemeindeverwaltung:
Hauptstraße 1
4101 Feldkirchen an der Donau
Website: www.feldkirchen-donau.at
Politik
Bürgermeister: Franz Allerstorfer (SPÖ)
Gemeinderat: (2009)
(31 Mitglieder)
15 SPÖ, 11 ÖVP, 3 FPÖ, 2 BZÖ
Lage der Marktgemeinde Feldkirchen an der Donau im Bezirk Urfahr-Umgebung
Alberndorf in der Riedmark Altenberg bei Linz Bad Leonfelden Eidenberg Engerwitzdorf Feldkirchen an der Donau Gallneukirchen Goldwörth Gramastetten Haibach im Mühlkreis Hellmonsödt Herzogsdorf Kirchschlag bei Linz Lichtenberg Linz Oberneukirchen Ottenschlag im Mühlkreis Ottensheim Puchenau Reichenau im Mühlkreis Reichenthal Schenkenfelden Sonnberg im Mühlkreis St. Gotthard im Mühlkreis Steyregg Vorderweißenbach Walding Zwettl an der Rodl OberösterreichLage der Gemeinde Feldkirchen an der Donau im Bezirk Urfahr-Umgebung (anklickbare Karte)
Über dieses Bild
Vorlage:Infobox Gemeinde in Österreich/Wartung/Lageplan Imagemap
Quelle: Gemeindedaten bei Statistik Austria

Feldkirchen an der Donau ist eine Marktgemeinde in Oberösterreich im Bezirk Urfahr-Umgebung im oberen Mühlviertel mit 5286 Einwohnern (Stand 1. Jänner 2015). Die Gemeinde liegt im Gerichtsbezirk Urfahr.

Als Naherholungsgebiet stehen die Feldkirchner Badeseen der Öffentlichkeit zur Verfügung.

Geografie[Bearbeiten]

Feldkirchen an der Donau liegt auf einer Höhe von 268 m ü. A. im oberen Mühlviertel. Die Ausdehnung beträgt von Nord nach Süd 8,5 km und von West nach Ost 7,4 km. Die Gesamtfläche beträgt 39,4 km².

Nachbargemeinden[Bearbeiten]

Sankt Martin im Mühlkreis Herzogsdorf Sankt Gotthard im Mühlkreis
Aschach an der Donau
Hartkirchen
Nachbargemeinden Walding
Pupping Alkoven Goldwörth

Ortsteile[Bearbeiten]

  • Ach
  • Au
  • Audorf
  • Bad Mühllacken
  • Bergheim
  • Feldkirchen an der Donau
  • Freudenstein
  • Hofham
  • Lacken
  • Mühldorf
  • Mühlholz
  • Oberhart
  • Oberlandshaag
  • Oberndorf
  • Oberstraß
  • Oberwallsee
  • Pesenbach
  • Rosenleiten
  • Unterhart
  • Unterlandshaag
  • Vogging
  • Weidet

Flächenverteilung[Bearbeiten]

Geschichte[Bearbeiten]

Ursprünglich im Ostteil des Herzogtums Bayern liegend, gehörte der Ort seit dem 12. Jahrhundert zum Herzogtum Österreich. Seit 1490 wird er dem Fürstentum 'Österreich ob der Enns' zugerechnet. Während der Napoleonischen Kriege war der Ort mehrfach besetzt, ist seither wieder bei Oberösterreich.

Am 1. März 1875 wurden die sechs Nachbargemeinden Bergheim, Freudenstein, Lacken, Landshaag, Mühldorf und Bad Mühllacken eingemeindet.

Politik[Bearbeiten]

Der Gemeinderat als oberstes Gremium der Gemeinde umfasst 31 Sitze und wird alle sechs Jahre im Zuge oberösterreichweiter Gemeinderatswahlen gewählt. Der Gemeindevorstand setzt sich aus sieben Mitgliedern zusammen, wobei die Sozialdemokratische Partei Österreichs (SPÖ) nach der Gemeinderatswahl 2009 mit dem Bürgermeister, dem Vizebürgermeister und zwei weiteren Mitgliedern im Gemeindevorstand vertreten ist und damit in diesem Gremium die absolute Mehrheit stellt. Die Österreichische Volkspartei (ÖVP) entsendet mit der 2. Vizebürgermeisterin und zwei weiteren Personen insgesamt drei Mitglieder.

Stärkste Fraktion im Gemeinderat von Feldkirchen war in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts immer die ÖVP. 1945 erreichte sie mit 71,9 Prozent noch eine Zweidrittelmehrheit und ihr bestes Ergebnis, wobei sie ihre Zweidrittelmehrheit auch 1949 noch verteidigen konnte. In der Folge erreichte die ÖVP zwischen 1955 und 1985 immer eine absolute Mehrheit bzw. Wahlergebnisse zwischen 53,0 und 67,6 Prozent, wobei sie 1961 noch einmal die Zweidrittelmehrheit gewinnen konnte. Bei den Wahlen 1991 und 1997 rutschte die ÖVP erstmals knapp unter die absolute Stimmen- und Mandatsmehrheit, blieb jedoch mit 48,2 bzw. 47,1 Prozent klar stimmenstärkste Partei. 2003 rutschte sie jedoch auf 38,7 Prozent ab und war nur noch zweitstärkste Partei. Überholt wurde die ÖVP in diesem Jahr von der SPÖ, die zuvor mit einer Ausnahme imme zweitstärkste Fraktion gewesen war. Zwischen 1945 und 1997 kam die SPÖ auf Wahlergebnisse zwischen 24,7 und 42,8 Prozent, wobei sie 1949 ihr schlechtestes und 1967 ihr bis dahin bestes Ergebnis erreichte. Nach Ergebnissen von gut 30 Prozent in den 1970er und 1980er Jahren kam die SPÖ in den 1990er Jahren nur noch auf 26 bzw. 28 Prozent. 2003 kam die SPÖ jedoch nach starken Zugewinnen mit 48,5 Prozent erstmals auf den ersten Platz. Die FPÖ tritt seit 1973 durchgehend bei Wahlen an, wobei ihre Vorgängerorganisation WdU zwischen 1949 und 1955 mit einem Mandat im Gemeinderat vertreten war. Nach Ergebnissen um 10 Prozent in den 1970er Jahren, steigerte sich die FPÖ 1985 auf 14,0 und 1991 auf 26,0 Prozent, wobei dies ihr bisher bestes Ergebnis war. Nachdem sie ihr Wahlergebnis 1997 nahezu halten konnte, rutsche die FPÖ 2003 auf 12,8 Prozent ab. Bei der letzten Gemeinderatswahl 2009 kam die SPÖ mit 47,0 Prozent und 15 Mandaten auf ihr zweitbestes Ergebnis, die ÖVP verlor weiter leicht auf 37,0 Prozent und erreichte 11 Mandate. Die FPÖ kam nur noch auf 9,7 Prozent bzw. drei Mandate, was das schlechteste Ergebnis seit 25 Jahren bedeutete. Das Bündnis Zukunft Österreich (BZÖ) erreichte bei seinem erstmaligen Antreten 6,2 Prozent bzw. zwei Mandate.[1]

Partei Prozent Stimmen Mandate
ÖVP 37,04 % -1,62 % 1323 +73 11 -1
SPÖ 47,03 % -1,47 % 1568 +112 15 +-0
FPÖ 9,71 % -3,13 % 415 -68 3 -1
BZÖ 6,22 % +6,22 % 222 +222 2 +2

Bürgermeister[Bearbeiten]

Der Bürgermeister wird seit 1997 in einer Direktwahl bestimmt, wobei es bei keiner absoluten Mehrheit für einen Kandidaten zu einer Stichwahl kommt. Die erste Bürgermeisterdirektwahl konnte 1997 der bereits amtierende Bürgermeister Josef Allerstorfer (ÖVP) mit 54,1 Prozent gegen die Kandidaten der SPÖ und FPÖ im ersten Wahlgang für sich entscheiden. 2003 konnte sich hingegen Franz Allerstorfer mit 52,0 Prozent gegen seinen Bruder und amtierenden Bürgermeister Josef Allerstorfer von der ÖVP und den Kandidaten der FPÖ durchsetzen. Allerstorfer konnte auch die Bürgermeisterdirektwahl 2009 mit 61,1 Prozent im ersten Wahlgang für sich entscheiden.[2]

Bürgermeister seit 1850:[3]

Amtszeit Name Amtszeit Name
1850-1858 Mathias Volger 1893-1911 Karl Mayer
1858-1861 Johann Mittermayr 1911-1915 Karl Pieslinger
1861-1864 Johann Thalhamer 1915-1942 Josef Rechberger
1864-1873 Franz Thaller 1942-1972 Fritz Huemer
1873-1875 Josef Allerstorfer 1972-1993 Ernst Rechberger
1875-1881 Franz Thaller 1993-2003 Josef Allerstorfer
1881-1884 Mathias Altreiter seit 2003 Franz Allerstorfer
1884-1893 Anton Aichinger
1893-1911 Mathias Altreiter

Wappen[Bearbeiten]

Wappen at feldkirchen an der donau.png

Das Gemeindewappen wurde am 21. März 1975 vom Gemeinderat ebenso wie die Gemeindefarben (Rot-Gelb-Blau) festgelegt. Die Verleihung des Gemeindewappens und die Genehmigung der vom Gemeinderat festgesetzten Gemeindefarben erfolgte schließlich durch Beschluss der oberösterreichischen Landesregierung am 14. Juli 1975. Die Blasonierung des Wappens lautet: Zwischen blauen, gewellten Flanken in Gold ein roter, zweigeschossiger Turm mit schwarzem Satteldach, bekrönt mit zwei schwarzen Kugeln und ebensolchen Fähnchen; im unteren Geschoß eine schwarze, rechteckige Türöffnung, im oberen Geschoß eine schwarze, quadratische Fensteröffnung, darunter eine schwarze Uhrscheibe und eine schwarze, rechteckige Fensteröffnung. Das Wappen geht auf einen Entwurf von Herbert Erich Baumert aus Linz zurück, wobei der Turm im Wappen auf den markanten, freistehenden, gotischen Westturm der Pfarrkirche sowie auf den Ortsnamen „Kirche auf dem Felde“ hinweist. Die Wellenflanken stehen für die Donau und den Pesenbach.[4]

Bevölkerung[Bearbeiten]

Bevölkerungsstruktur[Bearbeiten]

2013 lebten in der Gemeinde 5.203 Menschen, womit Feldkirchen die drittbevölkerungsreichste Gemeinde des Bezirks war. Ende 2001 waren 96,1 Prozent der Bevölkerung österreichische Staatsbürger (Oberösterreich 92,8 Prozent, Bezirk Urfahr-Umgebung 97,9 Prozent[5]), bis zum Jahresbeginn 2013 sank der Wert leicht auf 95,7 Prozent (Oberösterreich 91,1 Prozent, Bezirk Rohrbach 96,9 Prozent[5]) an. Insgesamt wurden 2013 in der Gemeinde 140 Ausländer gezählt, die zu 96 Prozent aus Europa stammten. 47 Prozent der Ausländer waren EU-Staatsbürger, 43 Prozent Staatsbürger aus dem ehemaligen Jugoslawien (ohne Slowenien). Insgesamt lebten in Feldkirchen 2013 253 Menschen mit einem ausländischen Geburtsland. Zur römisch-katholischen Kirche bekannten sich 2001 90,8 Prozent der Einwohner (Oberösterreich: 88,6 Prozent[6]), 4,6 Prozent waren ohne Bekenntnis, 1,7 Prozent islamischen Glaubens und 1,4 Prozent evangelisch.[7]

Der Altersdurchschnitt der Gemeindebevölkerung wich 2001 nur leicht vom Landesdurchschnitt ab. 19,4 Prozent der Einwohner von Feldkirchen waren jünger als 15 Jahre (Oberösterreich: 18,8 Prozent[8]), 60,9 Prozent zwischen 15 und 59 Jahre alt (Oberösterreich: 61,6 Prozent[8]). Der Anteil der Einwohner über 59 Jahre lag mit 19,7 Prozent unter dem Landesdurchschnitt von 20,2 Prozent. Der Altersdurchschnitt der Bevölkerung von Feldkirchen veränderte sich in der Folge vor allem in den ersten zwei Segmenten. Der Anteil der unter 15-jährigen sank per 1. Jänner 2013 stark auf 14,5 Prozent, während sich der Anteil der Menschen zwischen 15 und 59 Jahren auf 67,7 Prozent deutlich erhöhte. Der Anteil der über 59-jährigen fiel leicht auf 17,9 Prozent. Nach dem Familienstand waren 2001 44,4 Prozent der Einwohner von Feldkirchen ledig, 46,1 Prozent verheiratet, 6,7 Prozent verwitwet und 2,8 Prozent geschieden.[7]

Bevölkerungsentwicklung[Bearbeiten]

Die Einwohnerzahl der Gemeinde Feldkirchen stieg zwischen 1869 und 2013 um 168 Prozent, womit die Bevölkerungsentwicklung im leicht unter der Entwicklung im Bundesland Oberösterreich bzw. im Bezirk Urfahr-Umgebung zurücklag. Dabei verlief die Einwohnerentwicklung bis zu Beginn der 1970er Jahre nahezu gleichförmig mit jener im Bezirk Urfahr-Umgebung und lag nur knapp unter dieser, danach verzeichnete der Bezirk weit höhere Steigerungen als die Gemeinde. Die Bevölkerungszahl von Feldkirchen pendelte dabei zwischen 1869 und 1961 zwischen rund 2.900 und 3.150 Einwohnern, erst danach kam es zu einem kontinuierlichen Bevölkerungswachstum, wobei in den 1960er Jahren der stärkste Zuwachs zu verzeichnen war. In den 1970er Jahren wuchs Feldkirchen in etwa gleich stark durch den Geburtenüberschuss bzw. Zuwanderung, in den 1980er Jahren verdreifachte sich der Zuzug bei gleichbleibendem Geburtenüberschuss. In den 1990er Jahren ging der Geburtenüberschuss hingegen zurück, während sich der Zuzug weiter erhöhte. Seit 2002 weist Feldkirchen eine negative Geburtenbilanz auf, während die Zuwanderung stark zurückging. Dadurch verlangsamte sich das Bevölkerungswachstum auch deutlich.[7]

Wirtschaft und Infrastruktur[Bearbeiten]

Arbeitsstätten und Beschäftigte[Bearbeiten]

Feldkirchen beherbergte 2001 acht Betriebe mit 20 oder mehr Mitarbeitern. Insgesamt ergab die im Rahmen der Volkszählung durchgeführte Arbeitsstättenzählung 151 Arbeitsstätten mit 760 Beschäftigten (ohne Landwirtschaft), wobei 81 Prozent unselbständig Beschäftigte waren. Die Anzahl der Arbeitsstätten war dabei gegenüber dem Jahr 1991 um 46 (plus 44 Prozent) gestiegen, die Anzahl der Beschäftigten sogar um 180 Personen (plus 31 Prozent). Wichtigster Wirtschaftszweig war 2001 die Sachgütererzeugung mit 17 Betrieben und 170 Beschäftigten (22 Prozent aller Beschäftigten) vor dem Handel mit 43 Arbeitsstätten mit 116 Beschäftigten (15 Prozent) und dem Unterrichtswesen mit acht Arbeitsstätten und 100 Beschäftigten (13 Prozent). Weitere wichtige Wirtschaftszweige waren die Gesundheits-, Veterinär- und Sozialwesen bzw. das Beherbergungs- und Gaststättenwesen. 46 Prozent der in Feldkirchen Beschäftigten waren Angestellte oder Beamte, 31 Prozent Arbeiter und 16 Prozent Betriebsinhaber.[7]

Von den in Feldkirchen 2011 lebenden 2.762 Erwerbspersonen waren nur 1,0 Prozent arbeitslos. Von den 2.713 Erwerbstätigen waren 548 in der Sachgütererzeugung (20 Prozent), 402 im Handel (15 Prozent) und 216 im Gesundheits- und Sozialwesen (8 Prozent) beschäftigt. Weitere wichtige Branchen waren das Unterrichtswesen, die Öffentliche Verwaltung, das Bauwesen und der Bereich Freiberufliche/technische Dienstleistungen. Von den 2.656 Erwerbstätigen aus Feldkirchen (ohne temporär von der Arbeit abwesende Personen erwerbstätigen Einwohnern) gingen 2011 nur 647 Personen in Feldkirchen ihrer Beschäftigung nach. 2.009 bzw. 76 Prozent mussten zur Arbeit auspendeln. Von den Auspendlern hatten 40 Prozent ihre Arbeitsstätte im Bezirk Rohrbach und 37 Prozent in Linz. Wichtigste Auspendlergemeinden neben Linz waren Rohrbach in Oberösterreich, Neufelden sowie St. Martin im Mühlkreis und Sarleinsbach. Im Gegenzug pendelten 536 Menschen nach Altenfelden ein, wobei 92 Prozent aus dem Bezirk Rohrbach stammten.[7]

Land- und Forstwirtschaft[Bearbeiten]

Die Statistik wies für die Gemeinde Feldkirchen 2010 178 land- und forstwirtschaftliche Betriebe aus. Darunter befanden sich 51 Haupterwerbsbetriebe, 117 Nebenerwerbsbetriebe, 6 Personengemeinschaften und 4 Betriebe juristischer Persönlichkeiten. Die Gesamtbetriebszahl war gegenüber 1999 um 52 Betriebe bzw. 23 Prozent gesunken, wobei insbesondere die Anzahl der Nebenerwerbsbetriebe (- 29 Prozent) stark rückläufig war. Gemeinsam bewirtschafteten die Betriebe 2010 insgesamt 2.707 Hektar Fläche, wobei 51 Prozent der Fläche von Vollerwerbsbauern und 45 Prozent von Nebenerwerbslandwirten bewirtschaftet wurden. Die Durchschnittsfläche der Vollerwerbsbauern lag dabei mit 27,3 Hektar deutlich unter dem oberösterreichische Durchschnitt von 33,8 Hektar.[7]

Sicherheit und Gesundheitswesen[Bearbeiten]

Auf dem Gemeindegebiet sind mit der FF Bad Mühllacken, der FF Feldkirchen, der FF Lacken, der FF Landshaag und der FF Mühldorf fünf Freiwillige Feuerwehren aktiv. Auf Grund der Lage der Gemeinde verfügen die Freiwilligen Feuerwehren auf dem Gemeindegebiet auch über Feuerwehrrettungsboot sowie aktive Zillenfahrer. Des Weiteren besteht im Hauptort der Gemeinde Feldkirchen eine Station des Arbeiter-Samariter-Bundes.

Verkehr[Bearbeiten]

Die Mühlkreisbahn verbindet Lacken mit Linz und Aigen im Mühlkreis. Die Postbuslinie 2146 verbindet Feldkirchen mit den Bahnhöfen Linz Hbf, Ottensheim und Aschach an der Donau. In der Ortschaft Lacken (440 m ü. A.) befindet sich eine Haltestelle der Mühlkreisbahn.

Bildung[Bearbeiten]

Auf dem Gemeindegebiet bestehen mit der Volksschule Feldkirchen und der Volksschule Lacken zwei öffentliche Volksschulen. Zudem befindet sich im Hauptort Feldkirchen die Neue Mittelschule Feldkirchen. Im Schloss Bergheim wurde 1921/22 eine Haushaltungsschule für Bauernmädchen eingerichtet, die später in die heute noch bestehende dreijährige Berufs- und Fachschule Bergheim mit der Fachrichtung ländliche Hauswirtschaft umgewandelt wurde.

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]

Siehe auch: Liste der denkmalgeschützten Objekte in Feldkirchen an der Donau

Freizeit und Sport[Bearbeiten]

  • Badeseen Feldkirchen: die Feldkirchner Badeseen sind ein öffentliches Naherholungsgebiet
  • Wasserskilift: auf den Badeseen Feldkirchen befindet sich ein Wasserschilift, der etwa 120 Leute pro Stunde befördern kann
  • Tauchbasis: an den Badeseen Feldkirchen befindet sich eine Tauchbasis, mit einem Tauchgeschäft, Füllstation und Ausbildungsmöglichkeiten nach PADI und SSI Richtlinien.


Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Feldkirchen an der Donau – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten]

Weitere Infos über die Gemeinde Feldkirchen an der Donau auf dem Geo-Infosystem des Bundeslandes Oberösterreich

  1. Land Oberösterreich Gemeinderatswahlen in Hellmonsödt ab 1945
  2. Land Oberösterreich Wahlergebnisse bei Bürgermeisterwahlen in Feldkirchen an der Donau
  3. Land Oberösterreich Bürgermeister der Gemeinde Feldkirchen seit 1850
  4. Land Oberösterreich Wappen von Feldkirchen an der Donau
  5. a b Land Oberösterreich Bevölkerungsstände in Oberösterreich im Vergleich nach Staatsbürgerschaft
  6. Statistik Austria: Bevölkerung nach dem Religionsbekenntnis und Bundesländern 1951 bis 2001 (abgerufen am 2. Oktober 2013)
  7. a b c d e f Statistik Austria Gemeindedaten von Feldkirchen an der Donau
  8. a b Land Oberösterreich Wohnbevölkerung in Oberösterreich im Vergleich nach Altersgruppen