Logikus

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Steckbrett des Logikus
Logikus - Zubehör: Handbuch, Kabel, Ersatzteile

Der Lerncomputer Logikus wurde 1968 vom Kosmos-Lehrmittelverlag, Stuttgart, herausgebracht. Mit dem sehr einfachen „Computer“ konnten auf einem Programmierfeld Logik-Schaltungen für und, oder und nicht durch Drahtbrücken aufgebaut werden. 10 Schaltschieber und eine Taste steuerten entsprechend dieser Programmierung bis zu 10 Glühlämpchen, vor die eine Transparentpapier-Schablone mit Symbolen zur einfacheren Interpretation der Programmabläufe angebracht werden konnte.

Vom einfachen Leuchtband bis zur Mengenlehre, Schaltalgebra und Booleschen Algebra wurden im Begleitbuch und im Fortsetzungsband Wir programmieren weiter viele Programmierbeispiele vorgestellt, welche die Grundlagen der Computertechnik erläuterten. Bemerkenswert ist der Verzicht auf jegliche elektronische Bauteile, die Funktionalität wird ausschließlich über Schiebeschalter, die Steckplatine und Lämpchen erreicht.

Das Gerät erzielt immer noch respektable Preise auf Auktionen. Gelegentlich werden auch ungebaute Logikus-Experimentierkästen im Neuzustand sowie die Ergänzungspackung mit dem oben genannten Fortsetzungsband angeboten. In den USA erschien damals eine lizenzierte Variante unter der Bezeichnung LOGIX. Ein dem Logikus bauähnliches, jedoch durchaus eigenständiges Gerät wurde in der DDR unter dem Namen Piko dat produziert.

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