Ludwig Prandtl (Schiff)

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Ludwig Prandtl
Die Ludwig Prandtl im Hafen von Hamburg
Die Ludwig Prandtl im Hafen von Hamburg
Schiffsdaten
Flagge DeutschlandDeutschland Deutschland
andere Schiffsnamen
  • Luke
  • Seefalke
Schiffstyp Forschungsschiff
Rufzeichen DAOH
Heimathafen Hamburg
Eigner Helmholtz-Zentrum Geesthacht – Zentrum für Material- und Küstenforschung
Bauwerft Heinrich Grube Schiffswerft, Hamburg
Stapellauf 25. April 1983
Schiffsmaße und Besatzung
Länge
31,03 m (Lüa)
Breite 6,10 m
Tiefgang max. 1,65 m
Vermessung 171 BRZ / 51 NRZ
 
Besatzung 2–3 Personen
Maschinenanlage
Maschine 2 × Dieselmotor, MAN Truck & Bus AG (Typ: D 2842 LE)
Maschinen-
leistungVorlage:Infobox Schiff/Wartung/Leistungsformat
730 kW (993 PS)
Höchst-
geschwindigkeit
12 kn (22 km/h)
Propeller 2 × Ruderpropeller
Transportkapazitäten
Zugelassene Passagierzahl 10 Wissenschaftler
Sonstiges
Klassifizierungen

Germanischer Lloyd

Registrier-
nummern

IMO-Nr. 8332320

Die Ludwig Prandtl ist ein deutsches Forschungsschiff, das speziell für den Einsatz in Flachwasserbereichen (Flussmündungen, Küstenbereiche wie die Wattenmeergebiete in der Nordsee und die Boddengewässer in der Ostsee) gebaut wurde. Das Schiff gehört dem Helmholtz-Zentrum Geesthacht – Zentrum für Material- und Küstenforschung und wird von der F. Laeisz Schiffahrtsgesellschaft bereedert. Der Namensgeber des Schiffes ist der deutsche Physiker Ludwig Prandtl.

Bau[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Ludwig Prandtl wurde 1982/1983 unter der Baunummer 234 auf der Heinrich Grube Schiffswerft in Hamburg für das Helmholtz-Zentrum Geesthacht gebaut. Die Kiellegung fand am 1. Juli 1982, der Stapellauf am 25. April 1983 statt. Die Fertigstellung des Schiffes erfolgte im Mai 1983. Im Jahr 2002 wurde das Schiff verlängert.

Antrieb[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Angetrieben wird das Schiff von zwei Zwölfzylinder-Viertakt-Dieselmotoren des Herstellers MAN Truck & Bus AG (Typ: D 2842 LE) mit einer Leistung von jeweils 365 kW, die auf zwei Ruderpropeller wirken. Das Schiff erreicht damit eine Geschwindigkeit von 12 Knoten. Ferner verfügt es über ein Bugstrahlruder, das als Pump-jet ausgelegt ist.

Ausrüstung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das Schiff ist für die Forschung mit einem hydraulischen Faltkran, einer Einleiterwinde sowie einer Schleppvorrichtung für Messgeräte ausgerüstet. An Bord befindet sich ein Labor. Eingesetzt wird das Schiff überwiegend für eintägige Forschungsfahrten im Küstengebiet.[1]

Galerie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Ludwig Prandtl – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Ludwig Prandtl, Konsortium Deutsche Meeresforschung. Abgerufen am 13. Januar 2014.