Lusławice (Zakliczyn)

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Lusławice
Wappen fehlt
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Lusławice (Polen)
Lusławice
Lusławice
Basisdaten
Staat: Polen
Woiwodschaft: Kleinpolen
Powiat: Tarnów
Gmina: Zakliczyn
Geographische Lage: 49° 51′ N, 20° 49′ OKoordinaten: 49° 51′ 0″ N, 20° 49′ 0″ O
Höhe: 240[1] m n.p.m.
Einwohner: 996 (2011)
Postleitzahl: 32-840
Telefonvorwahl: (+48) 14
Kfz-Kennzeichen: KTA



Lusławice ist eine Ortschaft mit einem Schulzenamt der Gemeinde Zakliczyn im Powiat Tarnowski der Woiwodschaft Kleinpolen in Polen.

Geographie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Ort liegt am rechten Ufer des Flusses Dunajec.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Ort wurde vom deutschen Ritter Ludysław (Ludpław/Lucław) gegründet, der 1231 in Polen ankam. 1243 verkaufte er das Dorf an den Krakauer Kastellan Wyżdża. Im 16. und 17. Jahrhundert wurde der Ort ein Zentrum der Arianer. Im Jahre 1604 starb dort Fausto Sozzini. Es verweilten in Lusławice auch Peter Statorius d. J. und Jonas Schlichting.[1]

Bei der Ersten Teilung Polens kam Lusławice 1772 zum neuen Königreich Galizien und Lodomerien des habsburgischen Kaiserreichs (ab 1804).

1918, nach dem Ende des Ersten Weltkriegs und dem Zusammenbruch der k.u.k. Monarchie, kam Lusławice zu Polen. Unterbrochen wurde dies nur durch die Besetzung Polens durch die Wehrmacht im Zweiten Weltkrieg.

Von 1975 bis 1998 gehörte Lusławice zur Woiwodschaft Tarnów.

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. a b Andrzej Matuszczyk: Pogórze Karpackie. Oddział PTTK „Ziemi Tarnowskiej“, Tarnów 1995, ISBN 83-903260-1-9, S. 282—283 (polnisch).