Zakliczyn

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Zakliczyn
Wappen von Zakliczyn
Zakliczyn (Polen)
Zakliczyn
Zakliczyn
Basisdaten
Staat: Polen
Woiwodschaft: Kleinpolen
Powiat: Tarnów
Fläche: 4,02 km²
Geographische Lage: 49° 51′ N, 20° 49′ OKoordinaten: 49° 51′ 22″ N, 20° 48′ 50″ O
Einwohner: 1664
(31. Dez. 2016)[1]
Postleitzahl: 32-840
Telefonvorwahl: (+48) 14
Kfz-Kennzeichen: KTA
Gmina
Gminatyp: Stadt- und Landgemeinde
Fläche: 122,55 km²
Einwohner: 12.443
(31. Dez. 2016)[1]
Bevölkerungsdichte: 102 Einw./km²
Gemeindenummer (GUS): 1216143
Verwaltung
Adresse: Rynek 32
32-840 Zakliczyn
Webpräsenz: www.zakliczyn.pl



Zakliczyn ist eine Stadt sowie Sitz der gleichnamigen Stadt- und Landgemeinde im Powiat Tarnowski der Woiwodschaft Kleinpolen in Polen.

Geographie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Ort liegt an der Mündung der Paleśnica in den Dunajec.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Ursprünglich wurde der Ort Dunaiz genannt und gehörte in den Jahren 1086—1125 den Benediktinern in Tyniec. Im Jahre 1215 wurde dort die Siedlung Opatkowice gegründet. In der ersten Hälfte des 14. Jahrhunderts hatte der Ort einen Marktplatz, ein Wirtshaus und eine Mühle. Im Jahre 1558 wurde Opatkowice von Wawrzyniec Spytko Jordan gekauft, der die Stadt Zakliczyn nach dem Deutschen Recht gründete. Im 16. und 17. Jahrhundert war die Stadt unter dem Einfluss der Polnischen Brüdern aus dem benachbarten Lusławice, die eine Druckerei hier hatten.

Bei der Ersten Teilung Polens kam Zakliczyn 1772 zum neuen Königreich Galizien und Lodomerien des habsburgischen Kaiserreichs (ab 1804).

1918, nach dem Ende des Ersten Weltkriegs und dem Zusammenbruch der k.u.k. Monarchie, kam Zakliczyn zu Polen. Unterbrochen wurde dies nur durch die Besetzung Polens durch die Wehrmacht im Zweiten Weltkrieg.

Im Jahre 1934 verlor der Ort das Stadtrecht, erhielt es im Jahr 2005 aber zurück.

Von 1975 bis 1998 gehörte Zakliczyn zur Woiwodschaft Tarnów.

Gemeinde[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Zur Stadt- und Landgemeinde (gmina miejsko-wiejska) gehören neben der Stadt Zakliczyn folgende Ortsteile mit einem Schulzenamt:

Bieśnik
Borowa
Charzewice
Dzierżaniny
Faliszewice
Faściszowa
Filipowice
Gwoździec
Jamna
Lusławice
Melsztyn
Olszowa
Paleśnica
Roztoka
Ruda Kameralna
Słona
Stróże
Wesołów
Wola Stróska
Wróblowice
Zawada Lanckorońska
Zdonia

Eine weitere Ortschaft der Gemeinde ist Kończyska.

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Hölzerne Häuser (18./19. Jahrhundert)
  • Pfarrkirche, gebaut 1739–1768
  • Kloster der Franziskaner-Reformaten (17. Jahrhundert)

Söhne und Töchter der Stadt[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Zakliczyn – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. a b Population. Size and Structure by Territorial Division. As of December 31, 2016. Główny Urząd Statystyczny (GUS) (PDF-Dateien; 5,19 MiB), abgerufen am 29. September 2017.

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Andrzej Matuszczyk: Pogórze Karpackie. Oddział PTTK „Ziemi Tarnowskiej“, Tarnów 1995, ISBN 83-903260-1-9, S. 322—323 (polnisch).