Magaluf

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Gemeinde Calvià: Magaluf
Magaluf
Magaluf
Wappen Karte von Spanien
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Magaluf (Spanien)
(39° 30′ 40″ N, 2° 32′ 7″O)
Basisdaten
Autonome Gemeinschaft: Balearische Inseln
Insel: Mallorca
Comarca: Serra de Tramuntana
Koordinaten 39° 31′ N, 2° 32′ OKoordinaten: 39° 31′ N, 2° 32′ O
Einwohner: 4.410 (2011)INE
Postleitzahl: 07181
Ortskennzahl: 07011000700

Magaluf ist ein Ort (bzw. eine touristische Urbanisation) auf der Baleareninsel Mallorca. Er liegt am westlichen Ende der Bucht von Palma und gehört zur Gemeinde Calvià. Wie in S’Arenal wurden hier zahlreiche Hotels errichtet, um die Touristen unterzubringen. Die Silhouette des Ortes ist hier noch mehr durch die aneinander gereihten Hochhäuser bestimmt als an der Platja de Palma. Während S’Arenal eher von deutschen Touristen besucht wird, gilt Magaluf als bevorzugtes Reiseziel für Urlauber aus Großbritannien. Dementsprechend dominieren englische Pubs, Fish-and-Chips-, Bingo- und Billard-Buden das Straßenbild.

Der feinsandige Strand von Magaluf ist 1600 Meter lang und damit einer der längsten im Bezirk Calvià. Das Tourismusbüro zählte 1360 Liegen und 790 Sonnenschirme.[1] In der Bucht von Magaluf befindet sich eine kleine, mittlerweile unter Naturschutz stehende Insel (Isla de sa Porrassa).

Name[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die früheste bekannteste Erwähnung Magalufs stammt aus einem Dokument aus dem Jahre 1501. Die Bedeutung ist umstritten, bekannteste Erklärungsversuche beziehen sich auf das Hebräische und das Arabische. Die Herleitung aus dem Hebräischen bezieht sich auf das hebräische maẖlif hebräisch מַחֲלִיף Ersatzmann, die aus dem Arabischen auf das arabische maʾa ḥallūf (arabisch ماء حلّوف, DMG ma'a ḥallūf, ma'a 'Wasser', ḥallūf, maġribinisches Arabisch 'Schwein').

Nachtleben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Magalufs Partymeile heißt Punta Ballena.[2] In Magaluf existieren viele Bars und Nachtclubs. Der größte Nachtclub ist das BCM Planet Dance, in dem zahlreiche bekannte DJs auflegten. Er erstreckt sich über 2 Etagen, wobei das Untergeschoss für Schaum-, Popcorn- und Wasserpartys genutzt wird. Weitere Angebote der Unterhaltungsindustrie sind Aquapark, Marineland oder Dorado City. Bis 2007 gab es ein echtes U-Boot namens Nemo, mit dem Touristen Tauchfahrten unternehmen konnten.

COVID-19-Pandemie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Nach dem Beginn der COVID-19-Pandemie wurden europaweit Bars, Kneipen, Restaurants und andere Orte des Nachtlebens geschlossen. In Spanien waren Mitte 2020 etwa 30.000 Menschen (plus Dunkelziffer) gestorben (siehe COVID-19-Pandemie in Spanien); in Europa verzeichnet nur Großbritannien noch mehr Todesfälle. Nach einem weitreichenden Lockdown in Spanien (einschließlich der spanischen Inseln) ist seit Juni 2020 Tourismus wieder erlaubt. Im Juli gab es an einigen Orten wieder nächtliche Trinkgelage, bei denen die Teilnehmer gegen Abstandsregeln und Hygienegebote verstießen. Dies fand europaweit Aufmerksamkeit – auch vor dem Hintergrund, dass Après-Ski-Partys in Ischgl Anfang 2020 ein Hotspot gewesen waren, von dem aus heimkehrende Touristen das COVID-19-Virus in ihre Heimatländer schleppten und dort Corona-Ausbrüche verursachten. Bundesaußenminister Heiko Maas nannte das Verhalten gefährlich und "rücksichtslos gegenüber allen, die in Sicherheit ihren Urlaub verbringen möchten". Mallorcas Regionalregierung schloss Mitte Juli alle Lokale in den Party-Zentren (die 'Punta Ballena' sowie „Bierstraße“ und „Schinkenstraße“ am Ballermann 6) für zwei Monate.[3]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Platja Magaluf. (Nicht mehr online verfügbar.) Ajuntament de Calvià, archiviert vom Original am 26. August 2016; abgerufen am 18. August 2010 (spanisch).  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.calvia.com
  2. https://www.mallorcamagazin.com/nachrichten/lokales/2018/05/01/62181/der-irrsinn-der-punta-ballena-geht-wieder-lose.html
  3. „Wir wollen diese asozialen Touristen hier nicht haben“ (16. Juli 2020)

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Commons: Magaluf – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien