Magazin 4

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Das Amtsgebäude Magazin 4 in der Bergmannstraße 6
Aufschrift am Gebäude (Straßenseite)

Das Magazin 4 ist ein Amtsgebäude der Stadt Bregenz und multifunktionales Kulturzentrum. Der Stahlbetonbau steht an der Bergmannstraße 6 im Stadtzentrum von Bregenz. Das Bauwerk steht unter Denkmalschutz.[1]

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das Gebäude wurde in den Jahren 1927 und 1928 nach Plänen des Architekten Willibald Braun errichtet. Als eines von vier Lagerhäusern der Bregenzer Handelsfirma Pircher wurde es als „Magazin 4“ bezeichnet. Ende der 1980er Jahre wurde das Gebäude von der Stadt Bregenz angekauft und ab 1997 kulturell Genutzt In den Jahren 2006 und 2007 wurde es nach den Plänen der Architekten Andreas Cukrowicz und Anton Nachbaur-Sturm zu einem multifunktionalen Kulturzentrum und Amtsgebäude für die Kulturabteilung der Stadt umgebaut. Bis Ende 2016 war das Magazin 4 auch Heimstätte des „Magazin4-Bregenzer Kunstvereins“, der den Gebäudenamen in den Vereinsnamen integrierte.

Architektur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das Bauwerk ist ein dreigeschoßiger Sichtbetonbau. Im Erdgeschoß befindet sich ein Restaurant, im ersten Obergeschoß sind die Räumlichkeiten des Stadtarchivs und der Kulturabteilung der Stadt Bregenz untergebracht. Im zweiten Obergeschoß ist ein Veranstaltungsraum.

Siehe auch[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • DEHIO-Handbuch. Die Kunstdenkmäler Österreichs: Vorarlberg. Bregenz. Bergmannstraße 6. Bundesdenkmalamt (Hrsg.), Verlag Anton Schroll & Co, Wien 1983, ISBN 3-7031-0585-2, S. 91.
  • Peer Johann/Böhringer Friedrich: Denkmal Guide Vorarlberg. Bregenz, Leiblachtal, Rheindelta, Hofsteig. 1. Auflage. Bucher Verlag, Hohenems 2016, ISBN 978-3-99018-289-5, S. 63.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Commons: Magazin 4 – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Vorarlberg – unbewegliche und archäologische Denkmale unter Denkmalschutz. (Memento vom 29. Juli 2017 im Internet Archive) (PDF), (CSV (Memento vom 29. Juli 2017 im Internet Archive)] im September 2017). Bundesdenkmalamt, Stand: 8. Juni 2017.

Koordinaten: 47° 30′ 11,3″ N, 9° 44′ 54,6″ O