Mammillaria sempervivi

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Mammillaria sempervivi
Mammillaria sempervivi pm 1.JPG

Mammillaria sempervivi

Systematik
Ordnung: Nelkenartige (Caryophyllales)
Familie: Kakteengewächse (Cactaceae)
Unterfamilie: Cactoideae
Tribus: Cacteae
Gattung: Mammillaria
Art: Mammillaria sempervivi
Wissenschaftlicher Name
Mammillaria sempervivi
DC.

Mammillaria sempervivi ist eine Pflanzenart aus der Gattung Mammillaria in der Familie der Kakteengewächse (Cactaceae). Das Artepitheton sempervivi bedeutet ‚(lat. sempervivum) immerlebend‘.

Beschreibung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Mammillaria sempervivi wächst zuerst nur einzeln, später auch Gruppen bildend mit großer Pfahlwurzel. Die Triebe ragen dabei kaum über die Bodenoberfläche heraus. Sie sind abgeflacht kugelig bis niedergedrückt kugelig, trüb graugrün und 7 bis 10 Zentimeter im Durchmesser groß. Die pyramidal geformten Warzen sind fest und führen reichlich Milchsaft. Die Axillen sind wollig. Die 2 bis 3 Mitteldornen sind kräftig, rötlich braun bis schwarz, im Alter etwas vergrauend und 4 Millimeter lang. Die 2 bis 6 Randdornen sind meist nur im Neutrieb zu beobachten. Sie sind weiß, etwas borstenartig und bis zu 3 Millimeter lang.

Die trichterigen Blüten ragen kaum über die Warzen hinaus. Sie sind trübweiß bis hellgelb und messen 1 Zentimeter im Durchmesser wie auch in der Länge. Die keulig geformten Früchte sind rot. Sie enthalten braune Samen.

Verbreitung, Systematik und Gefährdung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Mammillaria sempervivi ist in den mexikanischen Bundesstaaten San Luis Potosí, Nuevo León, Guanajuato und Querétaro verbreitet.

Die Erstbeschreibung erfolgte 1828 durch Augustin-Pyrame de Candolle.[1] Synonyme von Mammillaria sempervivi DC. sind Mammillaria caput-medusae Otto (1837) und Mammillaria sempervivi var. caput-medusae Backeb. (1961).

In der Roten Liste gefährdeter Arten der IUCN wird die Art als „Least Concern (LC)“, d. h. als nicht gefährdet geführt.[2]

Nachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Edward F. Anderson: Das große Kakteen-Lexikon. 2. Auflage. Eugen Ulmer KG, Stuttgart 2011, ISBN 978-3-8001-5964-2, S. 408.
  • Ulises Guzmán, Salvador Arias, Patricia Dávila: Catálogo de cactáceas mexicanas. Universidad Nacional Autónoma de México, Mexiko-Stadt 2003, ISBN 970-9000-20-9, S. 157.

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Mémoires du Museum d'Histoire Naturelle. Band 17, Paris 1828, S. 114 (online).
  2. Mammillaria sempervivi in der Roten Liste gefährdeter Arten der IUCN 2013.2. Eingestellt von: Guadalupe Martínez, J., Sánchez, E., Bárcenas Luna, R. & Gómez-Hinostrosa, C., 2009. Abgerufen am 27. Dezember 2013.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Commons: Mammillaria sempervivi – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien