Manfred Overhaus

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Manfred Overhaus (* 8. Juni 1939 in Hamburg) war von 1993 bis 2004 Staatssekretär im Bundesfinanzministerium.

Leben[Bearbeiten]

Nach dem Studium der Volkswirtschaft und Promotion in Kiel war er seit 1968 im Bundesfinanzministerium beschäftigt, beginnend als Referent in der Haushaltsabteilung im Referat für die Mittelfristige Finanzplanung und die konjunkturpolische Steuerung des Bundeshaushaltes, später als Leiter des Generalreferates für den Bundeshaushalt, als Unterabteilungsleiter, als Leiter der Haushaltsabteilung und seit 1993 als Staatssekretär (Nachfolger von Peter Klemm). Er war zuständig für die Abteilungen Bundeshaushalt, Zölle, Verbrauchsteuern, Branntweinmonopol, Bundesliegenschaften, Bundesbeteiligungen sowie den Bereich der Nachfolgeorganisationen der Treuhandanstalt.

Er galt als graue Eminenz und als Muster des unpolitischen und loyalen Beamten.[1]

Eine Verlängerung seiner Amtszeit wurde verwehrt.[2] Später ging er als Berater zur RAG.[3]

Nach dem Eintritt in den Ruhestand lebt er in Sankt Augustin. Er ist Vater von zwei Söhnen.

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. „Der ewige Staatssekretär geht“ FAZ vom 23. Juni 2004, abgerufen am 29. Januar 2011.
  2.  Overhaus muss gehen. In: Der Spiegel. Nr. 7, 2004, S. 71 (9. Februar 2004, online).
  3.  Overhaus berät die RAG. In: Der Spiegel. Nr. 44, 2004, S. 91 (25. Oktober 2004, online).