Maria Regina (Fellbach)

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Maria Regina (lat. Königin Maria) ist ein römisch-katholisches Kirchengebäude in Fellbach. Es wurde am 4. Juni 1967 eingeweiht, erster Spatenstich war am 17. Oktober 1965. Der Architekt war Klaus Franz.

Genutzt wird sie bis heute von der katholischen Kirchengemeinde St. Johannes Fellbach und von der 2005 neu gegründeten und nach der Kirche benannten italienischen Kirchengemeinde Maria Regina.

Architektur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Architektur der Kirche ist durch strikte Geometrie und klare Formen geprägt. Die Kirche hat einen runden Grundriss. Der Altar befindet sich auf einer runden Empore, die Kirchbänke umschließen diese beinahe vollständig. Durch verschiedene architektonische Mittel wird die Aufmerksamkeit auf den Altar gelenkt: Fast überall vor und in der Kirche finden sich zum Altar führende Linien. Das einzige Fenster der Kirche befindet sich oberhalb des Altars und taucht ihn so in die Mitte des Lichts. Das Straßenpflaster des Vorplatzes zieht sich durch den Haupteingang durchgängig bis zum Altar.

Kunstwerke[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Kreuzweg[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Architekt, Klaus Franz, hatte einen Kreuzweg am Aufgang von der Unterkirche zum Kirchenraum geplant, der nie realisiert werden konnte. Die Betonquader laden nun nicht nur Kinder zum Spielen ein. 1991 wurde in der Unterkirche ein Kreuzweg aus Naturstein-Mosaik des Leinfeldener Künstlers Otto Habel installiert.

Marienstatue „Maria lehrt Jesus beten“[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

In der Nähe des etwas erhöhten Altarraumes, neben dem Tabernakel, findet sich eine Statue, die 1974 von der Künstlerin Maria Elisabeth Stapp geschaffen wurde. Man sieht Maria mit einer angedeuteten Krone, dem Namen der Kirche entsprechend, und Jesus, wie sie, die Hände erhebend, beten.

Die Pfeifenorgel[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Nachdem die Kirche fast 30 Jahre mit einer provisorischen Elektroorgel auskommen musste, wurde am Sonntag, 1. Dezember 2002, nach halbjähriger Bauzeit die neue Fischer-und-Krämer-Orgel auf der Orgelempore eingeweiht. Dem Orgelbau waren langjährige, hauptsächlich akustische, Studien vorangegangen, da die Akustik der Kirche mit ihrem kreisförmigen Grundriss sehr schwer zu berechnen ist.

Divergent I[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Seit den Landeskunstwochen 1997 in Fellbach ist auf der Wiese vor der Kirche ein 7 Meter hoher Metallstab des in Frankreich lebenden Künstlers Robert Schad zu sehen, der mit einigen Ecke und Kanten dem Himmel zuzustreben scheint.

Koordinaten: 48° 49′ 4″ N, 9° 16′ 46″ O

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]