Markus Daun

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Markus Daun
Spielerinformationen
Geburtstag 10. September 1980
Geburtsort EschweilerDeutschland
Größe 185 cm
Position Sturm
Vereine in der Jugend
1992–1995 FC Germania Dürwiß
1995–1999 Bayer 04 Leverkusen
Vereine als Aktiver
Jahre Verein Spiele (Tore)1
1999–2002 Bayer 04 Leverkusen II 70 (35)
2000–2004 Bayer 04 Leverkusen 3 0(0)
2002 Alemannia Aachen (Leihe) 15 0(4)
2002–2004 Werder Bremen (Leihe) 33 0(3)
2004–2006 1. FC Nürnberg 33 0(1)
2006–2008 MSV Duisburg 45 0(9)
2008–2011 Alemannia Aachen II 3 0(3)
2008–2011 Alemannia Aachen 21 0(2)
2016– SC Berger Preuß
Nationalmannschaft
Deutschland U-21 6 0(3)
2002–2004 Team 2006 5 0(1)
Stationen als Trainer
2012 Alemannia Aachen II (interim)
2013– 1. FC Köln Jugend
1 Angegeben sind nur Liga-Spiele.

Markus Daun (* 10. September 1980 in Eschweiler) ist ein ehemaliger deutscher Fußballspieler.

Markus Daun begann das Fußballspielen bei FC Germania Dürwiß, ehe er zur Jugendabteilung von Bayer 04 Leverkusen wechselte. Mit der Leverkusener Amateurmannschaft wurde er in der Saison 2000/01 Meister der Oberliga Nordrhein und mit 23 Toren zugleich Torschützenkönig der Liga vor Giovanni Federico. Von Leverkusen wechselte er 2001 zunächst auf Leihbasis zu Alemannia Aachen und dann 2002 zu Werder Bremen. Nachdem er im ersten Jahr noch 27 Spiele bestritten hatte, kam er im Bremer Meisterschaftsjahr 2004 in der Konkurrenz mit den ausländischen Stürmerstars nur noch zu sechs Einsätzen, die für ihn torlos blieben. Daraufhin wechselte er nach der Saison zum 1. FC Nürnberg, wo er verletzungsbedingt nur selten zum Einsatz kam. Ab der Saison 2006/07 spielte Daun für den MSV Duisburg, mit dem er zur Saison 2007/08 aus der 2. Bundesliga in die 1. Bundesliga aufstieg. Spätestens mit dem entscheidenden 2:0 im letzten Spiel gegen den späteren Regionalliga-Absteiger Rot-Weiss Essen am 20. Mai 2007 hatte sich Daun in die Herzen der Duisburger Fans gespielt. Im Juli 2008 wechselte Daun zurück zu seinem ehemaligen Verein Alemannia Aachen, bei dem er einen Dreijahresvertrag erhielt.[1] In seinem ersten Jahr kam er zwar regelmäßig zum Einsatz, konnte sich aber nicht in die Stammelf spielen. Am 21. Spieltag rettete er mit einer Notbremse in der letzten Spielminute das Unentschieden gegen den FC Ingolstadt. Schlimmer als die Rote Karte war jedoch, dass er sich bei der Aktion einen Innenbandanriss und einen Meniskusschaden zuzog.[2] Erst an den letzten beiden Spieltagen am 17. und 24. Mai 2009 konnte er noch einmal zwei Kurzeinsätze für die Alemannen absolvieren. Seine Knieprobleme trug er aber mit in die nächste Saison und nachdem er erst am 26. September 2009 am 11. Spieltag der NRW-Liga erstmals wieder für die zweite Mannschaft auflaufen konnte, aber nach 62 Minuten bereits wieder ausgewechselt werden musste, entschloss er sich zu einer Knieoperation. Bis zum Ende seines Vertrages kämpfte er um die Rückkehr in den Profifußball, musste dann aber mit 30 Jahren seine Karriere beenden.

Seit dem 16. Oktober 2016 spielt Markus Daun gelegentlich in der Kreisliga C, für die dritte Mannschaft des SC Berger Preuss aus seiner Heimatstadt Eschweiler.

Daun ist bekannt für seinen Einsatzwillen und seine technischen Finessen während seiner aktiven Zeit. Er war U-21-Nationalspieler und hatte auch fünf Einsätze im Team 2006, in denen ihm auch ein Tor gelang.

Titel/Erfolge[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Deutscher Meister und Pokalsieger 2004 mit Werder Bremen
  • Aufstieg in die 1. Bundesliga 2007 mit dem MSV Duisburg

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Alemannia Aachen: Markus Daun kehrt zur Alemannia zurück, 24. April 2008
  2. Markus Daun – doppelt bestraft, az-web.de, 22. Februar 2009