Martín Ignacio de Loyola

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Martín Ignacio de Loyola, ursprünglich Martín Ignacio Martinez de Mallea, (* um 1550 in Eibar, Spanien; † 1606[1][2][3][4] (nach anderen Angaben: 1605[5] oder 1616) in Buenos Aires) war ein spanischer Franziskaner. Als Missionar reiste er in den Jahren 1580–1584 und 1585–1589 zweimal um die Welt und gilt daher als die erste Person, die zweimal die ganze Welt umsegelte. Martin de Loyola, der lange als Missionar in China wirkte, wurde 1572 zum Priester geweiht. Er war ein Großneffe des hl. Ignatius von Loyola.

Loyolas Bericht über seine erste Reise um die Welt erschien 1586 in Rom in einem Buch von Juan González de Mendoza mit dem Titel Historia de las cosas más notables, ritos y costumbres del gran reyno de la China („Bericht über die bemerkenswertesten Dinge, Riten und Gebräuche des großen Reichs von China“). 1595, sechs Jahre nach seiner zweiten Rückkehr nach Spanien, reiste Loyola über Panama, Peru und Chile nach Paraguay, dessen spanischer Gouverneur Garcia de Loyola sein Vetter war. Nach der Rückkehr nach Spanien im Jahr 1600 wurde er drei Jahre später, als Bischof nach Asunción entsandt.

Werke[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Viaje alrededor del mundo (1585; online)

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Raúl A. Molina: Fray Martín Ignacio de Loyola: cuatro obispo del Paraguay y Río de la Plata (1603-1606). Ediciones Jura, 1953 (eingeschränkte Vorschau in der Google-Buchsuche).
  2. Charles E. O'Neill, Joaquín María Domínguez (Hrsg.): Diccionario histórico de la Compañía de Jesús. Band 1: AA-Costa Rica. Univ. Pontifica de Comillas, 2001, ISBN 8484680371, S. 109 (eingeschränkte Vorschau in der Google-Buchsuche).
  3. Iglesia del Paraguay: 1er. Período de 1547 a 1620 (Memento vom 31. Oktober 2008 im Internet Archive)
  4. William Shurtleff, Akiko Aoyagi: History of Soybeans and Soyfoods in Southeast Asia. Soyinfo Center, 2010, ISBN 9781928914303, S. 17 (eingeschränkte Vorschau in der Google-Buchsuche).
  5. Eintrag auf catholic-hierarchy.org

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]