Martin Lichtfuss

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Martin Lichtfuss (* 3. Mai 1959 in Innsbruck) ist ein österreichischer Komponist und Dirigent.

Beruflicher Werdegang[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Nach umfangreichen Studien am Tiroler Landeskonservatorium und an der Wiener Musikuniversität (Komposition, Dirigieren) sowie an den Universitäten Innsbruck und Wien (Germanistik) erwarb sich Martin Lichtfuss im Laufe von 10 Jahren als Dirigent an mehreren Theatern in Deutschland (u.a. Würzburg), Österreich und Belgien (Brüssel) umfassende praktische Erfahrungen. Von 1995 bis 2005 leitete er am Tiroler Landeskonservatorium die Abteilung I für Musiktheorie/Musikleitung und eine Klasse für Komposition. 2005 wurde er als Professor für Tonsatz/Komposition an die Wiener Musikuniversität berufen.

Aktivitäten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • 1985−1989 Tiroler Landestheater, Innsbruck: Kapellmeister, Chordirektor, Stellvertreter des Musikdirektors
  • 1989−1993 Stadttheater Würzburg: Erster Kapellmeister
  • 1993−1995 Staatstheater Braunschweig: Erster koordinierter Kapellmeister
  • 1995−2008 Tiroler Landeskonservatorium, Innsbruck: Professur und Leitung der Abteilung I (Komposition, Musiktheorie);
  • 1996 Universität Innsbruck: Lehrauftrag
  • 1998 Herausgabe der kritischen Urtextedition von Carl Millöckers "Der Bettelstudent"
  • seit 2005 Universität für Musik und Darstellende Kunst, Wien: Univ.-Prof. für Tonsatz/Komposition am Institut für Komposition und Elektroakustik
  • 2008−2010 Universität für Musik und Darstellende Kunst, Wien: Leiter des Instituts 1 für Komposition und Elektroakustik
  • seit 2008 Obmann des Vereins Kraftfeld Neue Musik Tirol

Konzerte und Rundfunkproduktionen als Pianist und Dirigent

Preise und Stipendien[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • 1983: Arbeitsstipendium der Stadt Wien für Komposition
  • 1984: Würdigungspreis des Bundesministers für Wissenschaft und Forschung, Wien
  • 1984: Stipendium des Europäischen Forums Alpbach, Tirol
  • 1985: Förderungspreis der Stadt Wien für Komposition
  • 1986: 1. Preis der Landeshauptstadt Innsbruck für Komposition
  • 1988: Österreichisches Staatsstipendium für Komposition
  • 1989: »Theodor Guschlbauer«-Stipendium der Johann Wolfgang von Goethe-Stiftung, Basel

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]