Mastanabal

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Mastanabal (tamazight ⵎⴰⵙⵟⴰⵏⴱⴰⵍ Masṭanbal) war der jüngste legitime Sohn des Numider-Königs Massinissa.

Nach dessen Tod im Jahre 149 v. Chr. teilte er sich mit seinen Brüdern Micipsa und Gulussa die Herrschaft über Numidien, wobei ihm die Rechtsprechung übertragen wurde.

Über Leben und Taten des Mastanabal selbst ist sehr wenig bekannt, selbst seine Lebensdaten kennt man nicht. Seine Bedeutung liegt in den dynastischen und daraus folgend politischen Verwickelungen des numidischen Königshauses, denn als er wohl recht bald nach seinem Regierungsantritt starb, hinterließ er mindestens zwei Söhne, Gauda und Iugurtha, die später beide nacheinander als Könige über Numidien herrschten.

Quellen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Hans Volkmann, Artikel Mastanabal. In: Der Kleine Pauly (KlP), Band 3, Stuttgart 1979, Sp. 1070