Maulana Karenga

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Maulana Ndabezitha Karenga (* 14. Juli 1941 in Parsonsburg, Maryland als Ronald McKinley Everett) ist ein Professor für African Studies, Aktivist und Autor. Er führte das panafrikanische und African-American Feiertagsritual des Kwanzaa ein. Karenga war ein bedeutender Protagonist der Black-Power-Bewegung in den 1960er und 1970er Jahren. Mit Hakim Jamal gründete er Organisationen für Soziale Gleichberechtigung im Sinne des Schwarzen Nationalismus.

Leben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Maulana Karenga wurde in Maryland als vierzehntes Kind und siebter Sohn geboren. Sein Vater war Baptistenprediger.[1] Karenga studierte am Los Angeles City College und der University of California, Los Angeles. Während seines Studiums wurde er politisiert und engagierte sich in Congress of Racial Equality. Im Alter von 20 Jahren nahm er den afrikanischen Namen Maulana Ndabezitha Karenga an, was soviel wie „Master Teacher“ bedeutet.[1] Dadurch wurde er in die gewalttätigen Auseinandersetzungen mit der Black Panther Party verwickelt. Im Jahr 1971 wurde er wegen gewaltsamen Übergriffen zu einer Freiheitsstrafen verurteilt. Er hatte zusammen mit anderen Männern Frauen gefoltert. Er saß im California Men's Colony, bis seine Strafe 1974 zur Bewährung ausgesetzt wurde. Zwei Jahre nach seiner Entlassung wurde er promoviert und begann seine akademische Karriere.

Heute ist er Professor und Lehrstuhlinhaber für African Studies an der California State University, Long Beach.[2]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. a b 7 Facts About Dr. Maulana Karenga, Founder of Kwanzaa. In: Black Art Depot Today. 31. Dezember 2011 (blackartdepot.com [abgerufen am 18. Dezember 2017]).
  2. The Official Website of Dr. Maulana Karenga. Abgerufen am 18. Dezember 2017.