Max-Planck-Institut für Immunbiologie und Epigenetik

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Zur Navigation springen Zur Suche springen
Max-Planck-Institut für Immunbiologie und Epigenetik
Max-Planck-Institut für Immunbiologie und Epigenetik
MPI für Immunbiologie und Epigenetik
Kategorie: Forschungseinrichtung
Träger: Max-Planck-Gesellschaft
Rechtsform des Trägers: Eingetragener Verein
Sitz des Trägers: München
Standort der Einrichtung: Freiburg im Breisgau
Art der Forschung: Grundlagenforschung
Fächer: Biologie
Grundfinanzierung: Bund (50 %), Länder (50 %)
Homepage: www.ie-freiburg.mpg.de

Das Max-Planck-Institut für Immunbiologie und Epigenetik (MPI-IE) in Freiburg im Breisgau ist ein interdisziplinäres Forschungsinstitut der Max-Planck-Gesellschaft. Der aktuelle Forschungsrahmen des MPI-IE umfasst verschiedene Bereiche moderner Immun- und Entwicklungsbiologie, hierzu gehört der evolutionäre Ursprung des Immunsystems, die Entwicklung lymphoider Organe, Signalprozesse durch Antigen-Rezeptor Komplexe, Wirt/Pathogen-Interaktionen, entwicklungsbiologische Signalwege, die Regulation der Genexpression und der Chromatinstruktur, Zell-Zell-Interaktionen und die Zelldifferenzierung. Diese Forschung hilft, die Mechanismen der Bildung und der Funktion des Immunsystems und anderer biologischer Strukturen aufzuklären.

Name und Struktur des Instituts[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Zum 1. Dezember 2010 wurde der Name des Instituts um die Epigenetik erweitert, die seit 2006 ein wichtiger Forschungsschwerpunkt am Institut ist und deren Verbindung zur Immunbiologie nach außen hin sichtbar gemacht werden sollte.[1]

Direktoren und Direktorinnen am Institut sind (Stand Ende 2015): Asifa Akhtar (Chromatinregulation), Thomas Boehm (Entwicklung des Immunsystems), Rudolf Grosschedl (Zelluläre und Molekulare Immunologie), Thomas Jenuwein (Epigenetik) und Erika Pearce (Immunmetabolism).[2] Insgesamt besteht das Institut aus 14 unabhängigen Forschungsgruppen mit in der Summe 345 Mitarbeitern.[3] Auswärtiges Wissenschaftliches Mitglied des Instituts ist Michael Reth, der im Hauptamt Professor an der Universität Freiburg ist.

International Max Planck Research School (IMPRS)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das Institut betreibt gemeinsam mit der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg die International Max Planck Research School for Molecular and Cellular Biology. Eine IMPRS ist ein englischsprachiges Doktorandenprogramm, das eine strukturierte Promotion erlaubt. Sprecher der IMPRS von Seiten des Instituts ist Rudolf Grosschedl.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Max-Planck-Institut für Immunbiologie umbenannt, mpg.de, 1. Dezember 2010, abgerufen am 6. Dezember 2012.
  2. siehe Angaben auf der Homepage des Instituts unter http://www.ie-freiburg.mpg.de/3963374/Organisation.
  3. siehe Angaben auf der Homepage des Instituts unter http://www.ie-freiburg.mpg.de/3962428/About-Us, abgerufen 25. November 2015.

Koordinaten: 48° 1′ 30,4″ N, 7° 51′ 7,1″ O