Mellen

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Der Titel dieses Artikels ist mehrdeutig. Weitere Bedeutungen sind unter Mellen (Begriffsklärung) aufgeführt.

Koordinaten: 51° 19′ 44″ N, 7° 54′ 9″ O

Mellen
Stadt Balve
Wappen von Mellen
Einwohner: 585 (31. Dez. 2015)
Eingemeindung: 1. Januar 1975
Postleitzahl: 58802
Vorwahl: 02375
Dorfteich in Mellen

Dorfteich in Mellen

Der Ort Mellen ist seit 1975 ein Ortsteil der Stadt Balve in Nordrhein-Westfalen. Am 31. Dezember 2015 hatte er 585 Einwohner.[1]

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Katholische St. Barbara-Kirche

Die erste urkundliche Erwähnung Mellens im Jahre 1233 erfolgte durch den Namen „Theodericus de Mellene“. Die Gründung der Bauernsiedlung Zeit vor 800 Jahren zurück.[2]

Seit einigen Jahren bildet Mellen eine Pfarrvikarie der katholischen Pfarrgemeinde St. Blasius Balve. Neuerdings hat sich diese Pfarrvikarie mit der Pfarrgemeinde Oberes Hönnetal unter dem Namen Balver Land und Oberes Hönnetal zusammengeschlossen.

Am 1. Januar 1975 wurde Mellen in die Stadt Balve eingegliedert.[3]

Vereine[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der mitgliederstärkste Verein ist der Sportverein Rot-Weiß Mellen. Ferner gibt es die Schützenbruderschaft St. Hubertus Mellen, den Männergesangverein MGV Eintracht sowie den Frauenchor Einklang.

Die Katholische Frauengemeinschaft Deutschlands (KFD) verfügt über eine eigene Theatergruppe.

Martinsmarkt[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Martinsmarkt erfreut sich großer Beliebtheit. Weihnachtliche Dekorationen und Holzarbeiten können an den Ständen und ausgeräumten Ställen bewundert werden. Meller Vereine und Gruppen sorgen für das leibliche Wohl der Gäste.

Tourismus[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Im Jahr 1991 wurde Mellen im Wettbewerb Unser Dorf soll schöner werden mit Gold, im Jahr 2006 mit Silber ausgezeichnet. Ein Dorfmuseum ist von einer Privatinitiative gegründet worden.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Mellen – Album mit Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Stadt Balve: Einwohnerzahlen und Ortsteile, abgerufen am 15. März 2016
  2. Seib. I Nr. 203
  3. Statistisches Bundesamt (Hrsg.): Historisches Gemeindeverzeichnis für die Bundesrepublik Deutschland. Namens-, Grenz- u. Schlüsselnummernänderungen bei Gemeinden, Kreisen u. Reg.-Bez. vom 27.5.1970 bis 31.12.1982. Kohlhammer, Stuttgart/Mainz 1983, ISBN 3-17-003263-1, S. 331.