Menorah Center

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Koordinaten: 48° 27′ 50″ N, 35° 3′ 11,5″ O

Menorah Center mit vorgeschobener Goldene-Rosen-Synagoge
Modell des Menorah Center und der Goldene-Rosen-Synagoge

Das Menorah Center (russisch Еврейский общественный центр "Менора" kurz russisch Центр «Менора») ist ein am 21. Oktober 2012 eröffnetes multifunktionales jüdisches Kulturzentrum in der ukrainischen Metropole Dnipro.

Das Menorah Center beheimatet unter anderem ein Hotel, ein Hostel, eine Konzerthalle, eine Galerie, ein koscheres Restaurant und ein Museum zur "Jüdischen Geschichte und dem Holocaust in der Ukraine". Es gilt mit seiner Gesamtfläche von 50.000 m² – wovon das eigentliche Bauwerk 32.000 m² einnimmt[1] – als größtes jüdisches Zentrum der Welt.[2][3][4][5][6]

Das Center hat, an die namensgebende Menorah angelehnt, 7 Türme, welche die städtische Goldene-Rosen-Synagoge umgreifen. Finanziert wurde der 60 Millionen US-Dollar teure Komplex[2] unter anderem von Hennadij Boholjubow (hauptsächlich durch seine Bogolyubov Foundation)[1] – Präsident der Jüdischen Gemeinde Dnipropetrowsk und Vorsitzender des Jüdischen Kongresses der Ukraine (engl. Ukrainian Jewish Congress)[2] – und Ihor Kolomojskyj – Präsident der European Jewish Union und der United Jewish Community of Ukraine – Beide sind Inhaber der von ihnen gegründeten Privat-Gruppe und insbesondere der größten ukrainischen Bank "PrivatBank".

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. a b The Menorah Centre (Memento vom 18. November 2012 im Internet Archive), abgerufen am 1. Juli 2013
  2. a b c World’s Largest Jewish Center Opens in Dnepropetrovsk, auf chabad.org, abgerufen am 1. Juli 2013
  3. Менора, многофункциональный центр, auf gorod.dp.ua, abgerufen am 1. Juli 2013
  4. New beacon spurs revival of Jewish life in Dnipropetrovsk, Artikel der KyivPost vom 22 November 2012, abgerufen am 1. Juli 2013
  5. World's largest Jewish centre opens in Ukraine, Artikel auf thejc.com vom 18. Oktober 2012, abgerufen am 1. Juli 2013
  6. Homepage des Menorah Center, abgerufen am 1. Juli 2013