Mesh-WLAN

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Ein Mesh-WLAN (englisch und steht sinngemäß für vermaschtes drahtloses lokales Netzwerk) ist ein Funknetzwerk, das durch den Verbund mehrerer WLAN-Komponenten (Basis und Satelliten) für die im Mesh-Bereich befindlichen Endgeräte einen möglichst flächendeckenden Empfang bei gleichbleibender Übertragungsgeschwindigkeit gewährleisten soll.[1] Diese Komponenten können z. B. ein Router mit Access Point und weitere WLAN-Geräte wie Repeater oder Powerline-Adapter sein.

Merkmale[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einheitliche herstellerübergreifende Merkmale, die den Begriff Mesh definieren, sind nicht festgelegt. Als Grundmerkmale werden aber für den Verbund der aktiven WLAN-Mesh-Komponenten folgende Eigenschaften gesehen:[1]

  • Automatische Verbindung der Mesh-Komponenten untereinander und Synchronisation aller Einstellungen,
  • automatischer nahtloser Übergang zwischen den einzelnen Stationen (Access-Point-Steering): das Mesh entscheidet von sich aus, welche Station gerade für ein Endgerät die beste Leistung liefert – insbesondere auch für mobile Endgeräte im Mesh-Bereich,
  • automatische Zuweisung des am Standort des Endgeräts schnellsten Frequenzbandes (Band Steering).

Vorteile[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Hohe bis komplett flächendeckende Empfangsabdeckung,
  • wenig Verlust bei der Übertragungsrate,
  • gleiche SSID für die Endgeräte.

Nachteile[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Höhere Anschaffungskosten im Vergleich zu einem einfachen Access Point,
  • höherer Energieverbrauch, weil die Mesh-Komponenten möglichst ständig eingeschaltet bleiben sollten, um die Funktionalität zu gewährleisten.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. a b Patrick Skoruppa: Das neue WLAN-Wunder - 5 Mesh-Systeme im Test. In: Computer Bild. 11/2018 vom 12. Mai 2018. Computer Bild Digital GmbH, Hamburg 2018, S. 68.