Messkamera

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Universalmesskamera UMK 10/1318 (VEB Carl Zeiss Jena) auf einer DDR-Briefmarke von 1978

Als Messkamera wird ein photogrammetrischer Fotoapparat bezeichnet, dessen innere Orientierung oder geometrisches Kameramodell mittels Kalibrierung hinreichend genau bestimmt und für einen langen Zeitraum als konstant angesehen werden kann. Jede Kamera kann daher als Messkamera angesehen werden, wenn diese Voraussetzungen für die angestrebte Genauigkeit der Messergebnisse erfüllt werden.

Ist die innere Orientierung nur teilweise bekannt und ist mindestens ein kamerafestes Bildkoordinatensystem vorhanden, hat man dies in der Vergangenheit als Teilmesskamera bezeichnet. Heute sind die Begriffe Messkamera und Teilmesskamera weitgehend aus dem wissenschaftlich-technischen Sprachschatz verschwunden.[1]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Thomas Luhmann: Dissertation bei Deutsche Geodätische Kommission 2010