Metall- und Glockengießer

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Der Beruf des Metall- und Glockengießers ist in Deutschland eine anerkannte Berufsausbildung (Verordnung vom 15. Mai 1998 (BGBl. I, S. 996)).[1]

Ausbildung und Aufgaben[Bearbeiten]

Eröffnung der Zinngießerwerkstatt Hermann Harrer im Volkskunde- und Freilichtmuseum Roscheider Hof

Die dreijährige Ausbildung gliedert sich in die folgenden drei Fachrichtungen:

  • Kunst- und Glockengusstechnik
  • Metallgusstechnik
  • Zinngusstechnik

Metall- und Glockengießer arbeiten in Gießereien bzw. Glockengießereien und fertigen Glocken und andere Metallgegenstände sowie die hierfür benötigten Gussformen. Die Erstellung der Metallschmelze, der Gießvorgang in die Gussformen sowie die Nachbearbeitung als auch die Endmontage von Kirchenglocken gehören zu den Aufgaben. Die Qualifikation zum Metall- und Glockengießermeister steht ebenfalls offen.[2]

Glockengießereien sind bis heute meist traditionelle Familienbetriebe. Oft wird das Handwerk über viele Generationen ausgeübt.

Quellen[Bearbeiten]

  1. Bundesinstitut für Berufsbildung (BIBB)
  2. Arbeitsagentur