Militärischer Bereich

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Zur Navigation springen Zur Suche springen
Kenntlichmachung eines militärischen Bereiches

Ein militärischer Bereich sind in Deutschland alle Anlagen, Einrichtungen und Schiffe der Bundeswehr und verbündeter Streitkräfte, z. B. Kasernen, Standort- und Truppenübungsplätze, Kriegsschiffe und Bundeswehrkrankenhäuser.

Militärische Bereiche unterliegen häufig Betretungsverboten beziehungsweise Betretungseinschränkungen. Durch die Wache oder die Feldjäger kann eine Hinausweisung erfolgen und ggf. durch unmittelbaren Zwang durchgesetzt werden. Ist ein Betretungsverbot erklärt worden, so stellt Zuwiderhandlung eine Ordnungswidrigkeit gemäß § 114 OWiG dar und kann durch Erlass eines Bußgeldbescheids geahndet werden.

Der militärische Bereich ist bedeutsam für den Rechtsbegriff „Straftat gegen die Bundeswehr“.[1]

Insbesondere sind alle militärischen Sicherheitsbereiche militärische Bereiche, die nichtöffentlich sind. Im Jargon wird bei Verwendung des Begriffs „militärischer Bereich“ meist impliziert, dass dieser kein Sicherheitsbereich sei.

Siehe auch[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. § 3 UZwGBw

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Rechtshinweis Bitte den Hinweis zu Rechtsthemen beachten!