Missa brevis

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Der Begriff Missa brevis (lat. „kurze Messe“) bezeichnet in der Musik zwei verschiedene Arten der Messe:

  • Vertonung des gesamten Messordinariums in betont knapper Weise mit Rücksicht auf die Gesamtlänge des Gottesdienstes, zum Beispiel indem der Text auf verschiedene Stimmen verteilt und dann teilweise gleichzeitig gesungen wird, üblich vor allem in Werken der Wiener Klassik.
  • Vertonung lediglich von Kyrie und Gloria im Gegensatz zur Missa tota, gebräuchlich vor allem in der evangelisch-lutherischen Kirchenmusik (siehe hierzu die Lutherischen Messen von Johann Sebastian Bach).

Beispiele[Bearbeiten]