Municipio San Antonio de Lomerío

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Municipio San Antonio de Lomerío
Basisdaten

Einwohner (Stand)
- Bevölkerungsdichte
6481 Einw. (Volkszählung 2012)
2 Einw./km²
Postleitzahl 07-1105
Telefonvorwahl (+591)
Fläche 3.366 km²
Höhe 430 m
Koordinaten 16° 48′ S, 61° 53′ WKoordinaten: 16° 48′ S, 61° 53′ W
Municipio San Antonio de Lomerío (Bolivien)
Municipio San Antonio de Lomerío
Municipio San Antonio de Lomerío
Politik

Departamento Santa Cruz
Provinz Provinz Ñuflo de Chávez
Zentraler Ort San Antonio de Lomerío
Klima
Klimadiagramm San Ramón
Klimadiagramm San Ramón

Das Municipio San Antonio de Lomerío ist ein Landkreis im Departamento Santa Cruz im Tiefland des südamerikanischen Anden-Staates Bolivien.

Lage im Nahraum[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das Municipio San Antonio de Lomerío ist eines der sechs Municipios der Provinz Ñuflo de Chávez. Es grenzt im Norden und Westen an das Municipio Concepción, im Südwesten an das Municipio Cuatro Cañadas, und im Südosten und Osten an die Provinz José Miguel de Velasco.

Das Municipio liegt sich zwischen etwa 16°30' und 17°03' südlicher Breite und 61°38' und 62°14' westlicher Länge, seine Ausdehnung in Nord-Süd-Richtung und in Ost-West-Richtung beträgt jeweils bis zu 50 Kilometer.

Zentraler Ort des Landkreises ist die Ortschaft San Antonio de Lomerío mit 1.677 Einwohnern (Volkszählung 2012) im östlichen Teil des Municipios.

Geographie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das Municipio San Antonio de Lomerío liegt im bolivianischen Tiefland in der Region Chiquitania, einem Kolonisationsgebiet zwischen Santa Cruz und der brasilianischen Grenze.

Das Klima der Region ist ein semi-humides Klima der warmen Subtropen[1]. Die monatlichen Durchschnittstemperaturen schwanken im Jahresverlauf nur geringfügig zwischen 21 und 22 °C (siehe Klimadiagramm San Ramón) in den Wintermonaten Juni und Juli mit kräftigen kalten Südwinden, und 26 bis 27 °C von Oktober bis März.

Die jährliche Niederschlagsmenge liegt im langjährigen Mittel bei etwa 1000 mm, die vor allem in der Feuchtezeit von November bis März fällt, während die ariden Monate von Juli bis September Monatswerte zwischen 25 und 50 mm aufweisen.

Bevölkerung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Einwohnerzahl des Municipios ist in den vergangenen beiden Jahrzehnten um knapp die Hälfte angestiegen:

  • 1992: 4.567 Einwohner (Volkszählung)[2]
  • 2001: 6.243 Einwohner (Volkszählung)[3]
  • 2012: 6.481 Einwohner (Fortschreibung)[4]

Die Bevölkerungsdichte des Municipios bei der Volkszählung 2012 betrug 1,9 Einwohner/km².

Die Säuglingssterblichkeit war von 6,8 Prozent (1992) auf 6,3 Prozent im Jahr 2001 zurückgegangen, der Alphabetisierungsgrad bei den über 6-Jährigen von 68,8 Prozent (1992) auf 80,8 Prozent angestiegen.

96,7 Prozent der Bevölkerung sprechen Spanisch, 0,9 Prozent sprechen Quechua, 0,2 Prozent Guaraní, 0,1 Prozent Aymara, und 45,5 Prozent andere indigene Sprachen.

84,3 Prozent der Bevölkerung haben keinen Zugang zu Elektrizität, 40,5 Prozent leben ohne sanitäre Einrichtung. (2001)

50,9 Prozent der 954 Haushalte besitzen ein Radio, 10,1 Prozent einen Fernseher, 24,6 Prozent ein Fahrrad, 5,5 Prozent ein Motorrad, 4,6 Prozent ein Auto, 3,9 Prozent einen Kühlschrank, und 1,6 Prozent ein Telefon. (2001)

Politik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Ergebnisse der Wahlen zum Gemeinderat (concejales del municipio) bei den Regionalwahlen vom 4. April 2010:[5]

Wahl-
berechtigte
Wahl-
beteiligung
gültige Stimmen MAS-IPSP IDL MIL TODOS
2.550 2.387 2.225 914 671 636 4
93,6 % 93,2 % 41,1 % 30,2 % 28,6 % 0,2 %

Gliederung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das Municipio San Antonio de Lomerío ist nicht weiter in Kantone (cantones) aufgeteilt.

Ortschaften im Municipio[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. The Effect Of Complementary Grazing (PDF; 109 kB) (englisch)
  2. Instituto Nacional de Estadística (INE) 1992
  3. Instituto Nacional de Estadística (INE) 2001
  4. Instituto Nacional de Estadística (INE) 2012
  5. Acta de Cómputo Nacional Elecciones Departamentales, Municipales y Regional 2010

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]