Museum für Neue Kunst (Karlsruhe)

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Museum für Neue Kunst

Das ZKM | Museum für Neue Kunst war ein Museum des Zentrums für Kunst und Medien in Karlsruhe, das 1999 aus dem Museum für Gegenwartskunst[1][2] hervorging. Als „Sammlermuseum“ wurde das Museum für Neue Kunst unter der Leitung von Götz Adriani als ein vom ZKM quasi unabhängiges Museum geführt. Mit dem Weggang von Götz Adriani im Jahr 2004 wurde das Museum für Neue Kunst unter der Leitung Ingrid Leonie Severin[3] als Abteilung ins ZKM reintegriert[4]. 2017 wurden das Museum für Neue Kunst sowie das Medienmuseum im Rahmen der Neustrukturierung des ZKM formal aufgelöst und die Sammlungen der Häuser zusammengeführt.[5]

Auf 7.000 m² Ausstellungsfläche zeigte das Museum Werke aus den Privatsammlungen FER (hinter dem Kürzel verbirgt sich der Sammler Friedrich Erwin Rentschler), Anna und Dieter Grässlin sowie Siegfried Weishaupt, der Landesbank Baden-Württemberg, der Vaf-Stiftung/MART sowie der Sammlung Christian Boros zusammen mit Exponaten aus den Beständen der ZKM-Sammlung und weiteren kooperierenden Sammlungen.

Von 2005 bis 2010 leitete Gregor Jansen das Museum. Sein Nachfolger wurde der Kunsthistoriker Andreas Beitin, der bereits als Kurator dieses Museums tätig war, leitete das Museum bis 2016.

Ausstellungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • 2000: Franz West. In & Out
  • 2001/02: Keith Haring. Heaven and Hell
  • 2002: Tobias Rehberger. Geläut – bis ich’s hör’
  • 2004–2005: EXIT – der Ausstieg aus dem Bild.[6]
  • 2005: Lichtkunst aus Kunstlicht.[7]
  • 2006: Faster! Bigger! Better![8]
  • 2006: totalstadt. Beijing case.[9]
  • 2007: Imagination becomes Reality. Conclusion. Eine Ausstellung zum erweiterten Malereibegriff. Werke aus der Sammlung Goetz[10]
  • 2007: Paul Thek. Werkschau im Kontext zeitgenössischer Kunst.
  • 2008: Vertrautes Terrain. Aktuelle Kunst in & über Deutschland.[11]
  • 2009: Extended. Sammlung Landesbank Baden-Württemberg.[12]
  • 2010: Jürgen Klauke. Ästhetische Paranoia.
  • 2010: Elmgreen und Dragset. Celebrity – The one and the Many.
  • 2013: Sasha Waltz: Installation, Objekte, Performances.[13]
  • 2014: Jean-Jacques Lebel. Die höchste Kunst ist der Aufstand/Jonas Mekas. 365 Day Project

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Bekanntmachung der Landesregierung über die Errichtung der Stiftung »Zentrum für Kunst und Medientechnologie Karlsruhe«. In: Gesetzesblatt für Baden-Württemberg. 11. August 1989, abgerufen am 31. Juli 2022.
  2. Gründung & Geschichte. In: ZKM. Abgerufen am 31. Juli 2022.
  3. https://www.ka-news.de/region/karlsruhe/Severin-folgt-Adriani;art6066,31749
  4. Christian Gampert: Keine Zukunft für das Karlsruher Museum für Neue Kunst? In: deutschlandfunk.de. 14. November 2003, abgerufen am 17. Februar 2024.
  5. Bekanntmachung des Ministeriums für Wissenschaft, Forschung und Kunst über die Neufassung der Stiftungssatzung des Zentrums für Kunst und Medien Karlsruhe. In: Gesetzblatt für Baden-Württemberg. 28. Februar 2017, S. 95–97.
  6. https://zkm.de/de/event/2005/01/exitausstieg-aus-dem-bild
  7. Lichtkunst aus Kunstlicht
  8. Faster! Bigger! Better!
  9. totalstadt. Beijing case
  10. Imagination becomes Reality
  11. Vertrautes Terrain (Memento vom 5. März 2015 im Internet Archive)
  12. Extended
  13. Wenn Medea schreit Süddeutsche Zeitung vom 23. Oktober 2013, Seite 13

Koordinaten: 49° 0′ 5″ N, 8° 23′ 1″ O