Nikolai Korniljewitsch Pimonenko

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
(Weitergeleitet von Mykola Pymonenko)
Wechseln zu: Navigation, Suche
Kyrillisch (Ukrainisch)
Микола Корнилійович Пимоненко
Transl.: Mykola Kornylijovyč Pymonenko
Transkr.: Mykola Kornylijowytsch Pymonenko
Kyrillisch (Russisch)
Никола́й Корни́льевич Пимоне́нко
Transl.: Nikolaj Kornil'evič Pimonenko
Transkr.: Nikolai Korniljewitsch Pimonenko
Mykola Pymonenko

Nikolai Korniljewitsch Pimonenko (* 25. Februarjul./ 9. März 1862greg. in Kiew, Russisches Reich; † 13. Märzjul./ 26. März 1912greg. ebenda) war ein Maler der Russischen Avantgarde,[1] Schöpfer zahlreicher Genrebilder,[2] und Teilnehmer der russischen künstlerischen Bewegung der Peredwischniki.

Sein Vater Kornilij Danilowitsch Pimonenko war Ikonenmaler.

Nikolai Pimonenko besuchte seit 1878 die Kiewer Zeichenschule. Am 3. Dezember 1881 wurde er von der Sankt Petersburger Kunstakademie aufgrund eingesandter Werke zum Lehrer der Malerei in den ersten Volksschulklassen ernannt.

Seit 1882 studierte er als außerordentlicher Hörer Malerei an der Kaiserlichen Russischen Kunstakademie in Sankt Petersburg, musste jedoch wegen seines sich verschlechternden Gesundheitszustandes das Studium 1884 unterbrechen. Zurück in Kiew wurde er als Lehrer in der Zeichnungsschule von Wladimir Kunitron angestellt. In den 1990er Jahren nahm er Teil an den Wandmalereien in der Kiewer Wladimirkathedrale. 1897 wurde er dafür mit dem Russischen Orden der Heiligen Anna des 3. Grades ausgezeichnet.

1899 wurde er Mitglied der Peredwischniki-Gesellschaft. 1901 wurde er zum Lehrbeauftragten für Malerei am Kiewer Polytechnischen Institut berufen. 1906 war er als Mitbegründer an der Kiewer Kunstakademie tätig. 1904 erhielt er von der Petersburger Kunstakademie den Akademikertitel. Die Sommermonate verbrachte er im Dorfe Maljutjanka bei Kiew, wo er ein Atelier besaß.

Nikolai Pimonenko war Mitglied der Pariser und Münchener Malergesellschaften. Seine Malerei gilt als konservativ und akademisch.

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Kovtun J. Russische Avantgarde. London 2013
  2. Artikel Nikolai Korniljewitsch Pimonenko in der Großen Sowjetischen Enzyklopädie (BSE), 3. Auflage 1969–1978 (russisch)