Nässjö

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Dieser Artikel behandelt den Ort Nässjö; für die schwedische Gemeinde Nässjö siehe Nässjö (Gemeinde).
Nässjö
Sweden Jönköping location map.svg
Nässjö
Nässjö
Lokalisierung von Jönköping in Schweden
Staat: Schweden
Provinz (län): Jönköpings län
Historische Provinz (landskap): Småland
Gemeinde (kommun): Nässjö
Koordinaten: 57° 39′ N, 14° 42′ OKoordinaten: 57° 39′ N, 14° 42′ O
SCB-Code: 1608
Status: Tätort
Einwohner: 17.719 (31. Dezember 2015)[1]
Fläche: 11,34 km²[1]
Bevölkerungsdichte: 1563 Einwohner/km²
Liste der Tätorter in Jönköpings län

Nässjö [ˈnɛʃøː] ist eine Stadt in der südschwedischen Provinz Jönköpings län und der historischen Provinz Småland. Die Stadt ist Hauptort der gleichnamigen Gemeinde.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Nässjö erhielt die Stadtrechte im Jahre 1914. Allerdings gewann der Ort bereits ab dem Jahre 1864 an Bedeutung, als beschlossen wurde, die südliche Hauptbahnlinie von Malmö nach Falköping durch den Ort zu führen. Nach und nach wurde Nässjö zu einem Knotenpunkt des Schienenverkehrs ausgebaut. Der erste Bahnhof der Stadt war das erste öffentliche Gebäude nach Entwürfen des schwedischen Architekten Adolf W. Edelsvärd, der auch bei der Stadtplanung und dem Ausbau des Bahnhofsumfeldes beteiligt war.

Infrastruktur und Tourismus[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bahnhof von Nässjö

Nässjö ist die einzige Stadt Schwedens, in der heute noch sechs verschiedene Eisenbahnlinien zusammenlaufen. Die Bedeutung des Ortes als Knotenpunkt des Eisenbahnverkehrs zeigt sich auch in einer lokalen Sehenswürdigkeit, dem Eisenbahnmuseum Nässjö (Nässjö Järnvägsmuseum), das sich mit der regionalen und nationalen Geschichte des Schienenverkehrs beschäftigt.

Südwestlich von Nässjö befindet sich ein 324 Meter hoher Sendemast zur Verbreitung von UKW-Hörfunk- und Fernsehprogrammen.

Wirtschaft[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Von 1965 bis 1981 existierte die Brauerei Nässjö (Nässjö bryggeri), die eine in Småland bekannte Biermarke braute und vertrieb. Das Gebäude der Brauerei stand danach leer und brannte 1988 ab.

Söhne und Töchter der Stadt[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. a b Statistiska centralbyrån: Landareal per tätort, folkmängd och invånare per kvadratkilometer. Vart femte år 1960 - 2015 (Datenbankabfrage)